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Vermisstes Kleinflugzeug: Suche im Weserbergland noch immer ohne Erfolg

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Wie bereits berichtet, wird seit gestern Nachmittag ein 2-sitziges Schulungsflugzeug vom Typ „Aquila“ vermisst. Der 78-jährige Pilot aus Braunschweig ist gegen 12.15 Uhr in Osnabrück-Atterheide gestartet. Zielflugplatz sollte Braunschweig sein.

Auf dem Weg dorthin überflog er den Bereich Rinteln und Hess. Oldendorf im westlichen Weserbergland. Kurz vor 13.00 Uhr brach der Funkkontakt zum Piloten ab und das Flugzeug verschwand vom Radarschirm. Letzter Radarkontakt bestand im Bereich der Ortschaft Fischbeck zwischen Hess. Oldendorf und Hameln.

Seit Eingang der Meldung laufen umfangreiche Suchmaßnahmen von Feuerwehr, THW, Rettungsdienst und Polizei. Nach Besserung der Witterungsbedingungen konnten in den Abendstunden zwei Polizeihubschrauber (Polizeihubschrauberstaffel Niedersachsen und Bundespolizei) die Bodensuchmannschaften unterstützen und von der Luft aus suchen. Der Hubschrauber der Bundespolizei war mit einer Wärmebildkamera ausgestattet.

(Foto: Polizei)

Zusätzlich wurde ein Spezialteam aus Nordrhein-Westfalen angefordert, das über Ortungsmöglichkeiten verfügt und eine Anpeilung des Piloten-Handys versuchte.

Während die Absuche durch Bodensuchkräfte kurz vor Mitternacht abgebrochen werden musste, dauerten die Ortungsversuche bis weit in die Nacht an, bis auch diese Maßnahmen erfolglos abgebrochen werden mussten.

Mit Tagesanbruch wurden die Suchmaßnahmen fortgesetzt; bislang jedoch ohne Ergebnis. Die Polizei berichtet über die aktuelle Entwicklung weiterhin über den Twitter-Kanal www.twitter.com/polizei_hm .

Spaziergänger, die ungewöhnliche Sichtungen haben und auf abgerissene Kunststoffteile treffen, werden gebeten, sich unter Tel. 05151/933-222 mit der Polizei Hameln in Verbindung zu setzen.

(Quelle: Polizei)

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