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„VerRückt“e Ausstellung in der Alten Druckerei

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(Rinteln) Nach der Sommerpause öffnet die Projektgalerie Alte Druckerei, mit der Ausstellung von der Fotografin Katrin Sandmann-Henkel unter dem Titel „VerRückt“, am 12.9. um 11 Uhr ihre Türen. Die Ausstellung ist bis zum 18.10. in der Bäckerstraße 42 zu sehen.

Von Januar bis Februar 2019 stellte sie mit ihren „Lost Places“ bereits in der Alten Druckerei aus. Diese Ausstellung war sehr gut besucht und war der Start in ein aussergewöhnliches Jahr für Katrin Sandmann-Henkel.

Nach sechs Jahren der intensiven Fotografie der Lost Places, begann sie 2018 moderne Architektur und Wahrzeichen in Grossstädten wie Hamburg, Berlin, Frankfurt und weiteren zu fotografieren. Dies setzt sie in ihrer ganz eigenen Technik, mit Doppel- und Mehrfachbelichtungen um. Sie bringt Gebäude dadurch in Bewegung, bis hin zur Abstraktion. Mit einer Serie solcher Bilder, aus der Hafencity in Hamburg, bewarb sie sich für den Europäischen Architekturfotografie-Preis 2019 „Joyful Architecture“ und bekam für ihre Serie „Dancing City“ eine Anerkennung. Die erste Ausstellung fand im Deutschen Architektur Museum in Frankfurt statt, bis 2021 werden die Bilder Europa weit, in unterschiedlichen Städten, gezeigt.

Durch ihre Teilname bei der Kunstmesse HanseArt 2019 wurden Galerien und Agenturen auf ihre Arbeiten aufmerksam, was dazu führte, dass eine international agierende Galerie sie seit 2019 vertritt. Ihre Bilder waren in Hamburg, Berlin, Malta, Bologna und Miami zu sehen. Im April 2020 sollten Bilder von Katrin Sandmann-Henkel bei der Artexpo New York gezeigt werden, was Corona-bedingt auf 2021 verschoben werden musste.

Katrin Sandmann-Henkel versucht neue Wege und Möglichkeiten der Fotografie zu finden. Sie befreit sich von den technischen Vorgaben und Regeln der Fotografie und bewegt sich auf einer künstlerischen Ebene. „Warum Fotos machen die es schon gibt? Mit der Kamera neue Ideen entwickeln und umsetzen, einfach ausprobieren…“ Ihr ist es eigenen Angaben zufolge wichtig, dass das Bild vor Ort mit der Kamera entsteht. In der Nachbearbeitung werden nur noch die Farben verstärkt und eventuell das Bild etwas beschnitten. Ihre Bilder haben, trotz der Mehrfachbelichtungen, klare Linien und Strukturen, was das Auge immer neue Ebenen entdecken lässt. Gebäude korrespondieren miteinander, kommen in Bewegung, Fluchten und Perspektiven verschieben sich, was zu einer besonderen Spannung führt. Die intensiven Farben geben den Bildern Kraft und Lebendigkeit. Mehr unter: www.foto-sandmann-henkel.de (pr)

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