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Viel Flugbetrieb im Blumenwall

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Nachdem die Fledermausexkursion im August zunächst aufgrund des schlechten Wetters abgesagt wurde, konnte diese eine Woche später unter besten Wetterbedingungen nachgeholt werden – und die Wartenden wurden belohnt: Am trockenen, lauen Samstagabend trafen sich Ehrenamtliche des NABU Rinteln und interessierte Naturfreunde, um auf die „Jagd“ der flinken Nachtjäger zu gehen.

Unter Leitung von Dr. Nick Büscher und Dennis Dieckmann ging es in der Abenddämmerung auf eine große Wiese mit alten, hohen Bäumen. „In Deutschland leben insgesamt 25 heimische Fledermausarten, weltweit sind es sogar 1200 Arten“, erläutert Büscher. Nach wissenswerten Informationen rund um die Fledermaus und deren Ökologie ließen die Tiere nicht lange auf sich warten. Mit BAT-Detektoren konnten die Ultraschall-Laute der herannahenden Fledermäuse als Klopf-Geräusche für den Menschen hörbar gemacht werden. Diese konnten zwischen den Bäumen bei der Jagd beobachtet werden.

Weiter ging es zur Graft, wo Wasser- und Teichfledermäuse dicht über der Wasseroberfläche nach Insekten jagten. Im rasanten Tempo zeigten die Tiere den Exkursionsteilnehmern ihr Können. „Die Fledermäuse können mit Hilfe der Echoortung die Insekten mit den Ohren hören und fangen, Regen irritiert die Tiere hingegen dabei sehr“, erläutert Dieckmann. Und die sichtlich begeisterten Naturfreunde haben nach dieser Tuchfühlung mit den „Schönen der Nacht“ einen Grund mehr, die Dunkelheit ganz und gar nicht mehr gruselig zu finden. (pr)

(Foto: NABU/Kathy Büscher)

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