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Vogelfutter und Fotos im Mehrgenerationenhäuschen: NABU Rinteln zeigt Ausstellung zur Wintervogelfütterung

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(Rinteln) Wenn es draußen immer kälter wird und die reifen Früchte des Herbstes in der Natur zur Neige gehen, wird es für unsere heimischen Singvögel immer schwerer, Futter zu finden. Ein naturnaher Garten kann hier teilweise Abhilfe schaffen. Im Winter haben Singvögel einen erhöhten Energiebedarf, sie benötigen also viel Futter, um ihre Körpertemperatur gegenüber der vorherrschenden Kälte aufrecht zu erhalten, auch wenn man sie im Winter mit aufgeplustertem Gefieder im Garten sieht, um den Wärmeverlust so gering wie möglich zu halten.

Wie man Vögel richtig füttert und welchen Arten man mit welchem Futter eine besondere Freude machen kann, konnte man an vier Tagen im Mehrgenerationenhäuschen in der Rintelner Fußgängerzone beim NABU Rinteln erfahren.

„Während sich Amseln vor Allem auf Äpfel und Rosinen stürzen, kann man die verschiedenen Meisenarten im Garten oft dabei beobachten, wie sie sich Erdnüsse und Sonnenblumenkerne schnappen, um diese auf einem Ast sitzend zwischen den Füßen eingeklemmt klein zu hacken und aufzufressen“, weiß Kathy Büscher vom NABU Rinteln.

Eine Kohlmeise hat einen Kern zwischen den Füßen eingeklemmt und versucht, ihn mit dem Schnabel zu knacken.

Interessierte konnten sich anhand einer bebilderten Ausstellung über die verschiedenen Futterarten genauso informieren wie über das richtige Anbringen von Futterspendern. Auch zu den verschiedenen Futtermitteln gab es Erklärungen. Ergänzend dazu wurde eine Bilderausstellung mit heimischen Singvögeln präsentiert, die im Winter am Futterplatz im Garten beobachtet werden können. Flyer zur Wintervogelfütterung und zur Vogelbestimmung lagen zur Mitnahme für die Besucherinnen und Besucher aus. Diese konnten am letzten Abend der Ausstellung ihre Fragen direkt an die ehrenamtlichen Naturschützer vor Ort stellen.

Bei der Ausstellung im Mehrgenerationenhäuschen gab es viel zu entdecken. (Foto: NABU/Kathy Büscher)

Um flächendeckende Erkenntnisse zur Vogelwelt im Winter zu erhalten, ruft der NABU vom 10. bis 12. Januar zur „Stunde der Wintervögel“ auf, einer bundesweiten Zähl- und Mitmachaktion. Hierzu gab es während der Ausstellung auch zahlreiche Informationen zum Mitnehmen. Ergänzend dazu findet vom 6. bis 10. Januar die „Schulstunde der Wintervögel“ statt, die sich speziell an Schulen richtet. Auch in diesem Jahr erhoffen sich die Naturschützer eine gute Beteiligung bei der bundesweit größten „Citizen Science“-Aktion, bei der Bürgerinnen und Bürger helfen, mit ihren Beobachtungen zu wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Schutz unserer heimischen Vogelwelt zu gelangen. (pr)

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