(Rinteln) Ursula Mücke ist die Vorsitzende des Rintelner Vereins für Städtepartnerschaften e.V. und sie zeigte sich auf der Jahreshauptversammlung im Vereinsheim des Tennisclubs „Rot-Weiß Rinteln“ sichtlich stolz auf die geleistete Arbeit des vergangenen Jahres.
Zu Beginn der Versammlung ehrte sie das Andenken von Astrid Barenscheer-Heiseke, die als Gründungsmitglied des Vereins im vergangenen Dezember verstorben war. Außerdem konnte sie Anne-Grete Dreyer ehren für ihre 25-jährige Mitgliedschaft im Verein.

Für das Jahr 2025 steht eine Vielzahl von Veranstaltungen auf dem Programm, und Mücke ermutigte die Mitglieder, Ideen für weitere Austauschprojekte zwischen den Partnerstädten Kendal in England und Slawno in Polen einzubringen.
Das Jahresprogramm zeigt die Vielfalt der gegenseitigen Besuche: Im Mai findet ein Empfang in Slawno statt, zu dem alle Partnerstädte eingeladen sind. Kurz darauf folgt das „Mayor Making“ in Kendal, bei dem der neue Bürgermeister proklamiert wird. Roswitha Hoekstra wird als Partnerschaftsbeauftragte teilnehmen und wird von sechs Rugbyspielern des „Royal Schaumburg Rugby Club“ begleitet, die am „Walking Rugby Festival“ in Kendal teilnehmen.
Rintelner Städtepartnerschaftsverein plant bereits mehrere Reisen nach Kendal und Slawno
Traditionell werden im August Vertreter der beiden Partnerstädte beim Altstadtfest in Rinteln zu Gast sein. Am 10. August sind alle Rintelner eingeladen, gemeinsam mit Gästen aus Polen eine Radtour nach Porta Westfalica zu unternehmen. Das Altstadtwochenende wird zudem sportlich, da eine Jugendfußballmannschaft aus Kendal beim SC Rinteln an einem Turnier teilnehmen wird. Im Oktober besuchen die Landfrauen Slawno, und auch die Feuerwehr sowie eine Jugendfußballmannschaft des SC Rinteln werden nach Polen reisen. Ein besonderes Highlight wird die Veranstaltung „Peace and Friendship between the Nations“ in Kendal sein, die 80 Jahre nach Kriegsende die Völkerverständigung feiert.

Zum Jahresende wird der Städtepartnerschaftsverein mit dem Investor des Baugebiets der ehemaligen „Prince Rupert School“ über den neuen Standort eines Kunstwerks von Georg Schmidt-Westerstede sprechen, das beim Abriss der Schule gerettet wurde und im neuen Baugebiet aufgestellt werden soll.
(ot)



























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