(Rinteln) Land unter an Weser und Leine. Das Weserhochwasser erreicht seinen Scheitelpunkt.
Vor 80 Jahren, am 10. Februar 1946, erlebte Rinteln nach 1841 und 1909 erlebte Rinteln wieder ein Jahrhunderthochwasser.
Bei einem Pegel von 738 cm (Dezember 2023: 665 cm) können die Fluten nur mit Mühe und Not aus der Altstadt herausgehalten werden. Balken stützen den durchfeuchteten Kapellenwall und verhindern das Durchbrechen in die Mühlenstraße.
Die Mühlenexter wurde am Dingelstedtwall und am Auslass in die Weser rechtzeitig abgesperrt, auch am Ostertor ist eine Sperre aufgebaut.

Die noch unbebaute Drift und die Contrescarpen liegen bis zu einem Meter tief im Wasser, durch den Fockenkump am Seetor rauschen die Fluten.
Die Befürchtung, dass die noch in Reparatur befindliche, kriegszerstörte Weserbrücke mitgerissen werden könnte, bewahrheitet sich zum Glück nicht.
Die Brückenbaustelle hält stand, sodass die Brücke am Jahresende wieder funktionstüchtig war.
(Quelle & Foto: Die Eulenburg. Museum Rinteln)



























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