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Wählerbündnis Rintelner Interessen stellt Kandidaten für Kommunalwahl vor

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(Rinteln) Das Wählerbündnis Rintelner Interessen (RI) stellt seine Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl am 13. September vor

„Ein Landwirt, eine Pflegefachkraft, ein Verwaltungsgerichtspräsident, ein 19-jähriger Jurastudent, ein 70-jähriger Rentner – so vielseitig wie das echte Rinteln, so tritt das Wählerbündnis Rintelner Interessen (RI) am 13. September zur Kommunalwahl an“, schreibt das Wählerbündnis in der Pressemitteilung. 19 Kandidaten stehen auf den Listen für Kreistag, Stadtrat und die Ortsräte, „die meisten von ihnen ohne politische Vorgeschichte, aber mit einem gemeinsamen Anspruch: nachrechnen und nachfragen statt durchwinken und schönreden“, heißt es weiter.

„Wir werden Ihre Interessen vertreten – nicht die einer Partei“, bringt es das Bündnis auf den Punkt. Kein Parteiapparat gibt vor, was gesagt werden darf. Stattdessen entscheiden 19 Personen aus 19 unterschiedlichen Berufen und Lebenslagen selbst, wofür sie stehen – und sagen das auch so.

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Das sind die RI-Kandidaten

Die Kandidaten der Rintelner Interessen stellen sich vor. (Collage: Rintelner Interessen)

Angeführt wird die Kreistagsliste von Bilanzbuchhalterin Stephanie Ballhorn, die zugleich für den Stadtrat kandidiert. Für sie ist klar: „Steuergeld ist kein Spielgeld, sondern das Ergebnis harter Arbeit.“ – deshalb soll mit dem Geld der Bürgerinnen und Bürger sorgsam und transparent umgegangen werden.

Wirtschaftsingenieurin Stephanie Kautscha will „Verschwendung vermeiden und Vandalismus konsequent eindämmen“, Jurastudentin Hanna Kirstan fordert „Schluss mit der maßlosen Schuldenpolitik“, und der selbständige Handwerksmeister und Bürgermeisterkandidat Bastian Kautscha bringt es auf die Formel: „Für solide Finanzen und eine starke Wirtschaft in Rinteln! Jetzt machen statt nur verwalten!“

Andere Kandidaten setzen eigene Schwerpunkte, die sich ebenfalls nicht aus einem Parteiprogramm, sondern aus dem eigenen Alltag ergeben: Pflegeassistentin Hanna Ehlert will bessere Angebote für Familien mit Kindern, Bürokauffrau Friederieke Gajewski fordert Treffpunkte für Jugendliche in den Dörfern, Postbote Carl Luis Rinne wirbt für mehr Bahnhaltepunkte entlang der Rintelner Strecke, und Rentner Klaus Göbel setzt sich für Ordnung, Grünflächen, sicheren Straßenverkehr und bezahlbare Wohnungen ein. Auch Rechtsanwalt Thomas Sack aus Schaumburg steht auf der Liste – jemand, der im Berufsleben ohnehin genau hinschaut und das nun auch in der Kommunalpolitik tun will.

Prof. Dr. Gert Armin Neuhäuser, Präsident des Verwaltungsgerichts und seit Langem im Stadtrat vertreten, bringt seine Forderung so auf den Punkt: „Der Verwaltung sachkundig auf die Finger schauen!“ Auch die Sachverständige Antje Rinne, Spitzenkandidatin für den Stadtrat im Wahlbereich 2, sitzt bereits seit Jahren im Rat; sie prangert die zunehmende Verwahrlosung der Ortsbilder an.

Dr. Ralf Kirstan, Oberstudienrat, war bereits Ratsherr und kandidiert nun erneut, mit dem Ziel, „die Stadt zukunftsfest zu machen“ und „keine maßlose Schuldenpolitik auf dem Rücken unserer Kinder“ zuzulassen. Und Landwirt Anthony-Robert Lee, Spitzenkandidat für den Stadtrat im Wahlbereich 1, ebenfalls seit vielen Jahren im Stadtrat und als Landwirtschafts-Influencer überregional bekannt, tritt mit dem Motto an: „Schonungslos ehrlich für unsere Heimat.“

Aus den Dörfern kommen weitere klare Ansagen: Landwirt Christian Beißner aus Westendorf bringt es auf die knappe Formel „Einfach besser für Rinteln“, und Pflegefachkraft Daniela Gregor will die Rahmenbedingungen schaffen, „damit das generationenverbindende Dorfleben erhalten bleibt“. Der Elektroniker in Ausbildung, Maximilian Hefele, fordert Kreisel, Querungshilfen und geschlossene Radwegelücken an vielbefahrenen Dorfstraßen. In Rinteln selbst will Maurer und Fliesenleger Michael Werther „Bürgerinteressen wirksam vertreten“ und die pharmazeutisch-technische Assistentin Stephanie Yilmaz mehr Angebote und einen eigenen Treffpunkt für Jugendliche sowie mehr Sicherheit und Ordnung in der Stadt durchsetzen.

Der jüngste Kandidat, der 19-jährige Jurastudent Constantin Wagner, bringt die Grundhaltung der Liste so auf den Punkt: „Freies Denken, freies Handeln – und dies auch vor Ort. Probleme müssen ohne ideologische Scheuklappen benannt werden können.“

RI-Anspruch: „Nachrechnen statt schönreden“

Was RI von klassischen Parteilisten unterscheide, so das Wählerbündnis weiter, sei nicht nur die Herkunft der Kandidaten, sondern der Zugang zur Kommunalpolitik selbst: „Nachrechnen und nachfragen statt durchwinken und schönreden“. Das zeigt sich bei den Finanzen ebenso wie bei der Bürgerbeteiligung. Bei den Finanzen legt das Bündnis Zahlen vor: eine Analyse des Haushaltsplans 2026 mit konkretem Blick auf Deckungslücken bei Folgekosten und einen Generationengerechtigkeits-Indikator.

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Bei der Bürgerbeteiligung geht es den Rintelner Interessen aktuell um Krankenhagen. Dort ist ein 8,5 Hektar großer Solarpark geplant, die entscheidende Abstimmung im Stadtrat steht noch aus. RI fordert dazu „ein transparentes Verfahren mit echter Mitsprache der Anwohner, statt sie erst zu informieren, wenn bereits Fakten geschaffen worden sind“.

(pr)

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