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„Weihnachts- und Neujahrsruhe“ bis zum 15. Januar verlängert: Neue Corona-Verordnung in Niedersachsen

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(Niedersachsen) Das Land hat die Corona-Verordnung ein weiteres Mal angepasst. Die Kontaktbeschränkungen nach Weihnachten werden strenger gehandhabt.Die „Weihnachts- und Neujahrsruhe“ genannten Maßnahmen, nach denen – unabhängig von den tatsächlichen Inzidenzen und Schwellenwerten – landesweit die Corona-Warnstufe 3 gilt, wurden verlängert. Statt wie bisher bis zum 2. Januar gelten sie jetzt bis einschließlich 15. Januar 2022.

Für die Menschen, egal ob geimpft oder nicht, wird es ein weiteres Weihnachten unter Corona-Bedingungen. Dies gilt im einzelnen in Niedersachsen:

  • Wer nicht geimpft ist, darf sich nur mit den Personen des eigenen Haushalts und zwei weiteren Personen eines anderen Haushalts treffen. Kinder unter 14 Jahren sind ausgenommen.
  • Geimpfte und Genesene dürfen sich vom 24. bis 26. Dezember im Innenbereich mit 25 Personen und draußen mit höchstens 50 Personen treffen. Kinder und Jugendliche werden mitgerechnet.
  • Vom 27. Dezember 2021 bis 15. Januar 2022 dürfen sich nur noch zehn Geimpfte und Genesene privat treffen. Hier werden Kinder und Jugendliche NICHT mitgezählt.
  • In Warnstufe 3, also vom 24.12.2021 bis 15.01.2022, sind Tanzveranstaltungen verboten. Weihnachtsmärkte, Clubs und Discos müssen schließen. Für Veranstaltungen und Messen gilt drinnen wie draußen eine Obergrenze von 500 Menschen.
  • In der Gastronomie gilt: Nur Geimpfte und Genesene plus negativer Test (2G plus). Ausnahme: Bei 70-prozentiger Auslastung entfällt die Testpflicht.
  • In Sportanlagen gilt ebenfalls „2G plus“. Ausnahme: Menschen mit „Booster“-Impfung oder Durchbruchsinfektion nach vollständiger Impfung oder Beschränkung auf eine Person pro 10 Quadratmeter Fläche.
  • Im gesamten Einzelhandel gilt die FFP2-Maskenpflicht.
  • Für körpernahe Dienstleistungen, also beispielsweise Friseure, Tattoostudios, etc. und im öffentlichen Personennahverkehr gilt „3G plus FFP2-Maske“.

Ministerpräsident Stephan Weil bat die Bürger um Verständnis und sagte, die Maßnahmen seien aufgrund der Omikron-Variante des Virus notwendig: „Diese Variante ist bekanntlich um ein Vielfaches ansteckender als alles, was wir bislang an Virusvarianten kennengelernt haben. Das bedeutet insbesondere, dass größere Silvesterfeiern in diesem Jahr in Niedersachsen nicht stattfinden dürfen. Das tut mir ausgesprochen leid und ich weiß, dass viele sich darauf gefreut hatten, endlich wieder einmal ausgelassen mit vielen Freunden und Bekannten zu feiern.“

Gesundheitsministerin Daniela Behrens nannte die verschärften Kontaktbeschränkungen „vor dem Hintergrund der zu erwartenden Omikron-Welle leider unvermeidlich“. Bisher sei man in Niedersachsen „vergleichsweise gut durch die Pandemie gekommen“. Mit diesem Zusammenhalt auch in den kommenden Wochen werde man die kommenden Herausforderungen gemeinsam bewältigen können, sagte Behrens.

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