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Weiterentwicklung des Hochschulstandortes Rinteln: Auftakt über Landesgrenzen hinaus

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Die Projektgruppe zur Weiterentwicklung des Hochschulstandortes Rinteln traf sich zur Auftaktveranstaltung im Rintelner Rathaus. Auf Einladung von Bürgermeister Thomas Priemer kamen die Bürgermeister und Regionalmanager zusammen, um an diesem für die gesamte Region prägenden Projekt teilzuhaben.

Neben der Stadt Rinteln als Initiatorin und Projektträgerin beteiligen sich die Städte Hameln und Hess. Oldendorf, die Gemeinde Auetal und der LAG Nord-Lippe mit den Orten Barntrup, Dörentrup, Exertal und Kalletal sowie der Landkreis Schaumburg.

Die bei dem Auftakttreffen Anwesenden waren einhellig der Überzeugung, dass dieses Projekt einen wertvollen Beitrag zur Fortentwicklung der gesamten Region leisten wird. Bemerkenswert hierbei sind die Landesgrenzen überschreitende Kooperation der Städte und Gemeinden sowie deren Verständnis, allein durch die konzertierte Zusammenarbeit der gesamten Region die ehrgeizigen Entwicklungsziele zu erreichen. Letztlich zielt das Projekt – begleitet von der Hochschulberatung CHE Consult – auch auf die Schaffung von neuen Lebensperspektiven sowie auf eine Erhöhung des Lebensstandards in der Region ab.

Ziel dieses Projektes ist es, Rinteln als Hochschulstandort fortzuentwickeln und dabei in synergetischer Weise die benachbarten Städte und Gemeinden einzubeziehen. Mit Blick auf die Bevölkerungsstruktur ebenso wie mit Rücksicht auf die von den Unternehmen der Region vorgetragene Sorge um einen sich verschärfenden Fachkräftemangel möchte Rinteln an seine Traditionen als Hochschulstandort anknüpfen. Dazu hat die Stadt bereits erste, wirksame Schritte unternommen und die Academia Rinteln GmbH gegründet. Diese bietet in Kooperation mit der Diploma Hochschule bereits einige – überwiegend berufsbegleitende – Bachelor-Studiengänge an. Letztlich kann dieses Projekt in eine Regionalentwicklung münden, welche jungen Menschen aus der Region noch geeigneter eine Ausbildungs-, Studien- und Arbeitswelt vor Ort bietet.

Das Auftakttreffen eröffnete zugleich die erste Phase des Projektes. In dieser werden die regionale Hochschullandschaft, das regionale Nachfragepotenzial sowie der regionale Bildungsbedarf einer Analyse unterzogen, um anschließend ein Konzept zur Weiterentwicklung des Hochschulstandorts Rinteln zu erarbeiten. Eine Besonderheit ist die umfangreiche Einbindung von so genannten Stakeholdern wie bspw. hiesigen Unternehmen und weiteren Repräsentanten von Ausbildung, Studium und Beruf. Im Anschluss erfolgt die Umsetzung von zuvor definierten Aktivitäten – auch hierbei unter intensiver Einbeziehung von Stakeholdern.

Das Projekt wird auch durch das LEADER-Programm finanziell gefördert. Dabei handelt es sich um einen methodischen Ansatz im Rahmen des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER), der unter dem Motto „Aus der Region – für die Region“ steht. Das Programm macht es möglich, dass Menschen vor Ort regionale Prozesse mitgestalten und die Region gemeinsam entwickeln. (pr)

Foto v. l. n. r. hinten: Jens Engelke (CHE), Anna Gehlke (CHE), Monika Rehmert (Bürgermeisterin Extertal); Friedrich Ehlert (Bürgermeister Dörentrup), Heinz Kraschewski (Bürgermeister Auetal), Ellen Pukall (Regionalmanagement Hess. Oldendorf) Foto v. l. n. r. vorne: Sascha Köberle (Wirtschaftsförderung Hameln) ; Harald Krüger (Bürgermeister Hess. Oldendorf), Jürgen Schell (Bürgermeister Barntrup), Thomas Priemer (Bürgermeister Rinteln), Borris Ortmeier (Regionalmanagement Kalletal). (Foto: privat)

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