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WGS fordert: Schülerfahrkarten ohne Tariferhöhung auch nachmittags nutzen

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In einem Schreiben an Bürgermeister Thomas Priemer, bittet der Vorsitzende der WGS-Fraktion im Rat der Stadt Rinteln, Dr. Gert Armin Neuhäuser, um die Aufnahme eines weiteren Themas auf die Tagesordnungsliste der nächsten Ratssitzung.

Darin geht es um die Geltung der Fahrkartenangebote für Schüler auch am Nachmittag. Der Rat der Stadt Rinteln soll den Landkreis dazu auffordern, die Fahrkartenangebote im Rahmen der Schülerbeförderung für Schülerinnen und Schüler ohne Tariferhöhung auf den Nachmittag zu erweitern und die angrenzenden Gemeinden einzubeziehen.

Als Begründung führt Neuhäuser auf, die Einzugsbereiche der weiterführenden Schulen im Landkreis Schaumburg umfassetn jeweils verschiedene Gemeinden. So besuchten auch Schüler aus dem Auetal das Gymnasium Ernestinum in Rinteln. Auch Flüchtlingskinder würden hier beschult.
Aktivitäten außerhalb der Schulzeit zwischen Schülerinnen und Schülern, die nicht am Schulort wohnen, scheiterten oftmals an den im ländlichen Raum sehr eingeschränkten Möglichkeiten, den jeweils anderen zu erreichen.

„Andere Kommunen haben dieses Problem erkannt und gelöst, indem sie die Geltung der Schülerfahrkarten im Rahmen der kostenlosen Schülerbeförderung auch auf die Zeiten außerhalb der Schulzeiten ausgeweitet haben. Dies ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, auch Kontakte außerhalb der Schule zu pflegen, ohne dass immer irgendjemand gefahren werden muss. Gerade für die Integration von Flüchtlingskindern ist dies ebenfalls notwendig.“, so der Fraktionsvorsitzende. Da die Busse am Nachmittag ohnehin fahren würden, entstünde durch die Ausweitung der Geltung auch kein zusätzlicher Kostenaufwand dadurch. Neuhäuser weiter: „Es mag allein sein, dass die Busunternehmen hier einen geringen Zuschlag zu den bestehenden Rahmenvereinbarungen fordern.“

Als Beispiel für das von der WGS geforderte System führt Neuhäuser den „Weser-Ems-Bus“ und den „Rhein-Main-Verkehrsverbund“ an und und verweist auf darauf, dass die Fahrkarte beispielsweise bei letzterem außer zum Zweck der Schülerbeförderung auch sonst den ganzen Tag genutzt werden könne, zum Beispiel für den Weg ins Kino oder zur nächsten Party. (pr)

 

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