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Wie geht es in Sachen „Ratskeller“ am Rintelner Marktplatz weiter?

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(Rinteln) Seit geraumer Zeit steht der Ratskeller am Rintelner Marktplatz nun leer (wir berichteten).

Viele Rintelner haben angesichts der positiven Schlagzeilen zur Pächtersuche noch auf eine Wiedereröffnung in diesem Jahr gehofft. Doch momentan sieht es rund um das historische Gebäude im Zentrum der Stadt ziemlich ruhig aus. Im Juni diesen Jahres, so die Annahme seinerzeit, würde man einen Gastro-Nachfolger mit Namen und Details präsentieren können.

Wir haben bei der Stadtverwaltung nachgefragt, wie der Stand der Dinge ist und ob es Neuigkeiten in Sachen „Ratskeller“ gibt.

Wie Daniel Jakschik vom Amt für Stadtmarketing, Wirtschaftsförderung und Öffentlichkeitsarbeit auf Anfrage von Rinteln-Aktuell.de ausführt, wurde aktuell noch kein Pachtvertrag abgeschlossen: „Drei Bewerber haben innerhalb der vorgegebenen Frist ihre Konzepte eingereicht und diese präsentiert. Die Auswahlkommission hat sich im Anschluss einvernehmlich auf einen der Bewerber geeinigt“. Dieser möchte laut Jakschik auf eigenen Wunsch noch anonym bleiben.

Neuer Ratskeller-Pächter möchte noch anonym bleiben

Auf unsere Frage hin, wann der Betrieb wieder aufgenommen werden soll, antwortet Amtsleiter Jakschik: „Die Stadtverwaltung ist mit dem potentiellen neuen Pächter im regelmäßigen gegenseitigen Austausch. Dabei werden schrittweise die noch offenen Fragen, Wünsche und Anregungen benannt und auf weitere Umsetzung geprüft. Dabei spielt die drohende Energiekrise genauso eine wichtige Rolle, wie der akute Fachkräftemangel im Gastronomiegewerbe.“ Daher könne auch noch keine Aussage darüber getroffen werden, ob noch in diesem Jahr mit einer Wiedereröffnung zu rechnen sei.

Der historische Ratskeller mit Gewölbekeller und Saal soll neu verpachtet werden.

Konzeptionelle Inhalte eines möglichen Pachtvertrages würden zunächst den politischen Gremien vorgestellt, dies bleibe abzuwarten, so Jakschik weiter. Das Ziel der Stadtverwaltung sei es, die gesamte Fläche inklusive Restaurant, Gewölbekeller und Saal neu zu verpachten. Inwiefern diese vom künftigen Pächter genutzt werden, könne nicht gesagt werden. Derzeit erstelle man eine Liste mit den erforderlichen Renovierungsarbeiten wie kleinere Putz- und Malerarbeiten.

Das „erste Haus am Marktplatz“ habe für die gesamte Innenstadt eine besondere Bedeutung und sollte nach den Vorstellungen der Stadt zukünftig durch ein „schlüssiges und zukunftsfähiges Konzept überzeugen“, so Jakschik abschließend. Das vorhandene Angebot solle „bestmöglich ergänzt“ werden, es solle eine „langfristige Zusammenarbeit“ mit dem neuen Pächter geben und „keine Eintagsfliege“ werden. Daher benötige es Zeit für Verhandlungen: „Dies führt nach Einschätzung der Stadtverwaltung zum größtmöglichen Erfolg für eine mögliche Nachnutzung.“ (vu)

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