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Wie geht es mit dem Rintelner Ratskeller und Stadtkater weiter?

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(Rinteln) Wie geht es weiter mit dem Ratskeller und dem Stadtkater? Bekanntlich ist neben dem Hotel „Waldkater“ auch der traditionsreiche Betrieb im Herzen der Rintelner Innenstadt aufgrund der Corona-Krise geschlossen und nach dem Lockdown im vergangenen Jahr nicht wieder eröffnet worden.

Seitdem köchelte im Stadtgespräch immer wieder die Gerüchteküche, jedoch ohne sichtbare Fortschritte. In der jüngsten Online-Ortsratssitzung informierte Ulrich Karl, Geschäftsführer der städtischen Gemeinnützigen Verwaltungs- und Siedlungsgesellschaft (GVS) über den Stand der Dinge und nannte die Fakten zum gegenwärtigen Zeitpunkt.

Das Pachtverhältnis zwischen GVS und riha Wesergold endet am 31. März diesen Jahres. Der Aufhebungsvertrag liegt beim Pächter zur Unterschrift vor. Über das im Gebäude verbliebene Anlagevermögen ist eine Einigung zur Ablösung getroffen worden, es wurde inzwischen geräumt und an die Stadt Rinteln übergeben. In diesem Zuge wurden die Grundrisse auf den neuesten Stand gebracht, gleichzeitig wird ein Exposé für die künftige Vermarktung erstellt.

Ziel sei laut Karl eine zeitnahe Neuverpachtung zum Sommer oder Spätsommer hin. Dazu müssen noch die Kriterien finalisiert werden, nach denen ein neuer Pächter ausgewählt werden soll. Es habe zwar schon Anfragen ortsansässiger Betreiber gegeben, jedoch noch keine schriftliche Bewerbung, erklärte Karl auf Anfrage von Prof. Dr. Gert Armin Neuhäuser (RI). Langfristiges Ziel sei eine Belebung der Innenstadt, daher sei man auch offen für kreative Konzepte.

Der Betrieb im Ratskeller am Marktplatz steht seit dem letzten Lockdown in 2021 still.

Am 23. März soll im nichtöffentlichen Verwaltungsausschuss ein Auswahlverfahren vorgestellt werden, dann gehe es laut Karl mit einer öffentlichen Bekanntmachung durch die Medien auf Pächtersuche. Interessenten könnten daraufhin Unterlagen anfordern, das Objekt besichtigen und ein Konzept vorlegen, wie der Ratskeller künftig genutzt werden soll. Bei der Bewertung der Pachtkonzepte soll ein Gremium aus Bürgermeisterin, GVS, sowie Mitgliedern aus Ortsrat und der Bauverwaltung zum Einsatz kommen, ehe dann der finale Pachtvertrag abgeschlossen werden kann. (vu)

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