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Winter hält Einzug in der Auenlandschaft: Nächste Exkursion ins Naturschutzgebiet steht an

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(Hohenrode) Mit sinkenden Temperaturen finden seit den letzten Tagen immer mehr Wasservögel ihren Weg in die Auenlandschaft nach Hohenrode. Wenn morgens der Nebel über der Wasseroberfläche schwebt, erwachen auch die Gänse, Enten, Haubentaucher und Gänsesäger, um nach Nahrung zu suchen. Dabei kann man nicht nur Stockenten, sondern auch Schell-, Krick- und Reiherenten beobachten. Auch viele Kormorane sind von der Küste in das Naturschutzgebiet gezogen. Außerdem hat sich eine größere Gruppe Grau- und Silberreiher eingefunden, die zunächst regungslos am Ufer stehen, um bei kleinster Bewegung im Wasser blitzschnell mit ihren langen Schnäbeln ins Wasser zu tauchen, um Fische zu erbeuten.

Eine Schellente. (Foto: NABU/Kathy Büscher)

„Viele der Wasservögel fühlen sich auf der frisch abgeschobenen Insel wohl. Die vegetationsfreie Fläche gewährt den Fluchttieren einen Rundumblick. Hier können sich keine Fressfeinde verstecken“, erläutert Britta Raabe vom NABU Rinteln. Dutzende Gänse, Reiher und Kormorane sonnen sich auf der flachen Insel, die man bereits zu Beginn des Geländes aus gut beobachten kann. Mittlerweile hat das Schutzgebiet nationale Bedeutung als Rastgebiet für Zugvögel. Neben Grau- und Nilgänsen, die ganzjährig anzutreffen sind, finden sich in der kalten Jahreszeit auch Kanada-, Bläss- und Saatgänse ein. Interessierte Naturfreunde können die Artenvielfalt der Auenlandschaft auf dem Rund- und Stichweg erleben.

Wer zusammen mit dem NABU auf Entdeckungstour gehen will, hat am Sonntag, den 5. Dezember die Gelegenheit dazu. Die geführte Exkursion beginnt um 11 Uhr am Schotterparkplatz. Um eine Spende von 5 Euro wird gebeten, NABU-Mitglieder wandern kostenlos mit. (pr)

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