(Porta Westfalica) Die Freiwillige Feuerwehr Porta Westfalica wurde am Freitag, 2.10.2026, gegen 10:38 Uhr zu einem Verkehrsunfall im Ortsteil Wülpke alarmiert.
Bei dem Unfall wurde zwei Personen verletzt, zur Befreiung und Versorgung wurde die Fahrertür eines betroffenen PKW geöffnet und entfernt.
Der Unfall hatte sich an der Kreuzung Wülpker Straße/Im Gallen/Rintelner Straße in Wülpke ereignet. Ein Transporter und ein PKW waren kollidiert, der PKW schleuderte auf einen Acker. Der Transporter stand auf der Fahrbahn. In den Fahrzeugen befanden sich drei Personen, davon wurden zwei verletzt.
Zur Versorgung und Befreiung des PKW-Fahrers wurde die Fahrertür mit hydraulischen Rettungsgeräten entfernt. Die Verletzten wurden rettungsdienstlich und notärztlich versorgt. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle ab und bereite einen Löschangriff vor. Auslaufende Betriebsmittel wurde mit Bindemitteln aufgenommen. Die Einsatzstelle wurde der Polizei übergeben, den Abtransport der Unfallfahrzeuge übernahmen Bergungsunternehmen.
Weiterer Einsatz: Scheunenbrand in Möllbergen
Der Einsatz erfolgte parallel zu dem Scheunenbrand in Möllbergen. Dort wurde die Feuerwehr gegen 6:43 Uhr zu einem Brand auf einem landwirtschaftlichen Anwesen im Ortsteil Möllbergen alarmiert. Eine Scheune stand bei Eintreffen in Vollbrand, die Wasserversorgung gestaltete sich aufgrund der abgelegenen Lage schwierig.
Die Einsatzstelle lag am Stadtrand von Porta Westfalica im Ortsteil Möllbergen, Zum Buhn, kurz vor der Grenze zu Vlotho/Uffeln. Bei dem betroffenen Objekt handelt es sich um eine Scheune auf einem alleinstehenden ehemaligen landwirtschaftlichen Anwesen mit Wohnhaus und mehreren kleineren Gebäuden. Die Scheune wurde als Werkstatt und Abstellfläche genutzt, Stroh oder Heu waren nicht eingelagert.
Die Eigentümer wurden durch die Unruhe der Tiere im Haus auf den Brand aufmerksam und riefen die Feuerwehr. Die Alarmierung erfolgte um 06:43 Uhr durch die Kreisleitstelle. Bereits auf der Anfahrt waren Feuerschein und Rauchsäule deutlich sichtbar. Bei Eintreffen stand die Scheune in Vollbrand, die Flammen hatten das Dach komplett durchschlagen.
Die Feuerwehr nahm erste Löschmaßnahmen vor und baute eine Riegelstellung zu den umliegenden Gebäuden auf. Während dieser Arbeiten erfolgte bereits ein Teileinsturz des Giebels zum Wohnhaus hin. Die Löschwasserversorgung erfolgte in der Anfangsphase aus den Tanks der Löschfahrzeuge vor Ort. In der Nähe des Anwesens waren keine Hydranten oder Wasserflächen vorhanden. Die Einsatzkräfte bauten eine Löschwasserversorgung zur Möllberger Straße auf. Dazu wurden 1300 Meter B-Schläuche verlegt, dies erfolgte durch den Eisberger Schlauchwagen. Auf der Strecke wurden mehrere Pumpen zur Wasserförderung in die Leitung eingesetzt.
Nach Sicherstellung der Löschwasserversorgung wurde der Brand mit dem Wenderohr der Drehleiter bekämpft. Die Riegelstellung konnte ein Übergreifen der Flammen auf die umliegenden Gebäude verhindern. Die Scheune brannte komplett aus. Personen oder Tiere kamen nicht zu schaden.
Das Bauordnungsamt begutachtete das Gebäude, beide Giebel waren einsturzgefährdet oder bereits teilweise eingestürzt. Mit Hilfe eines Baggers eines örtlichen Bauunternehmens wurden die Giebel und freigebrannte Mauern abgerissen. Nach Abschluss der Baggerarbeiten löschte die Feuerwehr die Trümmer ab und überprüfte die Einsatzstelle mit einer Wärmebildkamera auf Glutnester. Die Einsatzstelle wurde gegen 12:15 Uhr den Eigentümern übergeben. Der Einsatz wurde nach Austausch und Reinigung der Ausrüstung gegen 13:00 Uhr beendet. Die Feuerwehr war mit 62 Einsatzkräften vor Ort.
(Quelle & Fotos: Feuerwehr Porta, Fotos vom Brand: Feuerwehr Porta/Michael Horst)































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