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Zwei Verletzte bei Verkehrsunfall: Realistische Übung von Feuerwehr Exten und DRK Rettungsdienst

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Am Samstagvormittag führte die Feuerwehr Exten zusammen mit dem DRK Rettungsdienst aus Rinteln eine Einsatzübung durch.

In dem fiktiven Verkehrsunfall in der Straße „Am Eisenhammer“ war ein mit zwei Personen besetzter PKW ins Schleudern geraten und mit der Fahrerseite gegen einen Baum geprallt. Durch den Aufprall sind beide Insassen schwer verletzt und im Fahrzeug eingeklemmt worden. Neben den Einsatzkräften der Feuerwehr befanden sich auch zwei (Reserve-)Rettungswagen des DRK im Einsatz.

Während die Notfall-Sanitäter die „verletzte“ Autofahrerin betreuen, entfernen die Feuerwehrleute das Fahrzeugdach.

Während der höchst realistisch gestalteten Übung (die Verletzten waren originalgetreu geschminkt) galt es auch, die vier in Ausbildung befindlichen Notfall-Sanitäter fortzubilden. Wie die vor Ort anwesenden Praxisanleiter und Ausbilder Thomas Wolff und Steffen Dalek erklärten, gibt es das Berufsbild des Notfall-Sanitäters seit 2014 (zuvor Rettungsassistent). Neue Aufgaben und Kompetenzen erweitern auch das Ausbildungsfeld der angehenden Absolventen.

Schwere Schere: Das Hydraulikgerät durchtrennt die Dachholme, als wären sie aus Butter.
Um den Übungseinsatz möglichst realistisch aussehen zu lassen, wurden die Darsteller täuschend echt geschminkt.

Die Ausbilder und auch der stellvertretende Ortsbrandmeister der Feuerwehr Exten, Benjamin Bünte, zeigten sich sehr zufrieden mit dem Verlauf der Übung. Während sich die Sanitäter um die Verletzten kümmerten, stabilisierten Feuerwehrleute das Fahrzeugwrack und setzten die hydraulische Rettungsschere an um die Dachholme zu durchtrennen und schließlich das Fahrzeugdach abzunehmen.

  

Die Idee für diese Übung, so Bünte, entstand bei einem gemeinsamen Tagesseminar im vergangenen Jahr. Um das Szenario so realistisch aussehen zu lassen, drückte man mit Hilfe eines Baggers extra einen Baumstumpf in das Schrottauto, das von der Firma Watermann in Rumbeck zur Verfügung gestellt wurde. Zu guter Letzt erreichte auch die Rettungs- und Einsatzkräfte ein ganz authentischer Alarmruf, so das bis zuletzt nur ganz wenige Personen im Vorfeld über diese Übung Bescheid wussten.

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