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Lions Club Rinteln präsentiert Sommerkonzert „Blütezeit Leipzig“ 

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(Rinteln) Dem Lions Club Rinteln ist es wieder gelungen, hochkarätige Künstler für einen musikalischen Leckerbissen zu verpflichten. Liebhaber klassischer Musik dürfen sich auf ein „Sommerkonzert“ am Samstag, 9. Juli 2022 um 18:00 Uhr in der Nikolai Kirche Rinteln freuen. Einlass ist um 17:30 Uhr.

Unter dem Thema „Blütezeit Leipzig“ präsentieren Konzertmeister Gewandhausorchester Leipzig Frank-Michael Erben (Violine) und Almut Preuß-Niemeyer (Klavier) Werke von Schumann, Mendelssohn und Grieg u.a.

Der Pressesprecher des Lions Clubs Rinteln, Dr. Günter Merkel, weist darauf hin, dass bereits Karten zum Preis von 20 Euro in den Vorverkaufsstellen Buchhandlung Buch und Wein, Sparkasse Schaumburg und Betten Maack in Rinteln erworben werden können.

Mit dem Erlös wird der Lions Club Rinteln die musikalische Bildung an Rintelner Schulen fördern. Bisher sind keine konkreten Projekte beschlossen.

Nachtrag: Der Lions Club hat sich zu einer spontanen, ganz besonderen Aktion entschlossen. „Schüler dürfen das Konzert unentgeltlich besuchen“, teilt Pressesprecher Dr. Günter Merkel mit. Der Lions Club möchte erreichen, dass durch die Teilnahme an einem Konzert mit so renommierten weltbekannten Künstlern das Interesse der Schüler für klassische Musik geweckt bzw. gefördert wird.“

Frank Michael Erben. (Foto: pr)

Frank Michael Erben entstammt einer Leipziger Musikerfamilie und begann im Alter von fünf Jahren mit dem Violinspiel. Nach Abschluss seines Studiums an der Leipziger Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn Bartholdy“ wurde er, einundzwanzigjährig, zum 1. Konzertmeister des Gewandhausorchesters gewählt. 2007 wurde er zusätzlich zum 1.Konzertmeister des Bayreuther Festspielorchesters berufen.

Unter Dirigenten wie Sir Neville Mariner, Kurt Masur, Herbert Blomstedt und Riccardo Chailly spielte er Violinkonzerte von Bach, Mozart, Beethoven, Mendelssohn, Bruch, Tschaikowsky, Sibelius, Korngold und trat als Solist mit namhaften Orchestern in Europa, dem Nahen Osten, sowie Nord und Südamerika auf. Zuletzt musizierte Frank-Michael Erben als Solist in Haydn`s Sinfonia Concertante unter Leitung von Andris Nelsons in der Symphonie Hall in Boston.
Mit Mendelsohns Violinkonzert ging Erben, gemeinsam mit dem Gewandhausorchester mehrfach auf Europa Tournee. Die Einspielung dieses Konzertes unter Leitung von Kurt Masur liegt beim Label Arthaus auf DVD vor.

Frank-Michael Erben gibt regelmäßig Meisterkurse für Violine und Kammermusik, darunter Wichita State University, Geidai University of Arts Tokyo, Shanghai Symphony Orchestra Institut, Beethoven Haus Bonn. Das Kirishima Musifestival in Japan berief ihn zum Gastprofessor.

Seit 1993 führt Erben das traditionsreiche Gewandhaus-Quartett (gegründet 1808). Über 800 Konzerte führten ihn mit dem Quartett in viele Musikzentren Europas, nach Nord und Südamerika, Japan und China. Das Gewandhaus-Quartett konzertierte u.a. vor dem japanischen Kaiser Akihito, dem britischen Thronfolger Prinz Charles und gab Konzerte im Palacio Real (Madrid) auf einem von Antonio Stradivari gebauten Instrumentenquartett aus dem Besitz der spanischen Königsfamilie. Für seine Verdienste um die Kammermusikwerke Beethovens wurde Erben zum Ehrenmitglied des Bonner Beethoven Vereins gewählt. Seine Gesamteinspielung der Beethoven Streichquartette, gemeinsam mit dem Gewandhaus-Quartett wurde mit dem Deutschen Schallplattenpreis prämiert. Die Stadt Leipzig verlieh ihm den internationalen Mendelssohn Preis.

Seit mehreren Jahren ist Frank-Michael Erben auch als Dirigent tätig. Neben verschiedenen deutschen Orchestern, darunter das Gewandhausorchester, die Magdeburger Philharmonie, die Musikalische Komödie, leitete er auch das Royal Scottisch National Orchestra und das Herzliya Chamber Orchestra (Israel). 2009 bis 2014 stand er als Chefdirigent dem Leipziger Symphonie Orchesters vor.

Der Künstler spielt auf einer Violine des italienischen Geigenbauers J. B. Guadagnini (Mailand) aus dem Jahre 1755. Der Lions Club Rinteln ist stolz, diesen großen Künstler zusammen mit der Klaviervirtuosin Almut Preuß-Niemeyer präsentieren zu können.

Almut Preuß-Niemeyer. (Foto: pr)

Almut Preuß-Niemeyer wurde in Hildesheim geboren und lernte das Klavierspiel bei Hans Clasen, einem Meisterschüler Walter Giesekings. Sie studierte in
Hannover bei Prof. Manfred Heutling und in Detmold bei Prof. Friedrich Wilhelm Schnurr, wo sie ihre künstlerische Reifeprüfung im Fach Klavier mit Auszeichnung bestand. Schon während ihres Studiums wurde sie als künstlerische Lehrkraft an die Musikhochschule Hannover berufen. Zusätzlich unterrichtet sie an der Musikschule Porta-Westfalica und an der Musikschule Pro Musica in Lübbecke. Ihre hervorragende Arbeit als Klavierpädagogin wurde schnell bekannt. Viele ihrer Schüler gewannen seit den 90er Jahren Preise bei nationalen Wettbewerben. Seit 1990 beschäftigt sie sich intensiv mit Streicher-Kammermusik. Neben Kammermusikabenden in der gesamten Bundesrepublik gab sie zwischen 1997 und 2009 alljährlich Konzerte und Workshops in Namibia und Südafrika. Im Quartett und Quintett spielte Almut Preuß-Niemeyer u.a. zusammen mit Ensembles wie dem Arte-Ensemble, dem Gewandhaus-Quartett Leipzig, dem Szymanowsky-Quartett und dem Steude-Quartett aus Wien. Seit 2012 ist sie zudem künstlerische Beraterin und Kammermusikpartnerin bei den Kränholmer Konzerten in Bremen. (pr)

 

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