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Rinteln: Geistesgegenwärtiger Passant rettet 49-jährigen auf Weserbrücke

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(Rinteln) Wie die Polizei mitteilt, ist es einem 58-jährigen Rintelner zu verdanken, dass der Suizidversuch eines 49-jährigen Mannes am Montag Abend gegen 18.30 Uhr auf der Weserbrücke scheiterte.

Geistesgegenwärtig zog der Helfer den Mann mit einem beherzten Griff in dessen Kleidung zurück auf den Gehweg, da dieser bereits über das Geländer der Brücke geklettert war. Hierbei verletzte sich der 49-jährige leicht am Fuß.

Zum Zeitpunkt der Aktion herrschte lebhafter Verkehr auf der Hauptverkehrsachse Rintelns. Die Polizei musste die Brücke für eine halbe Stunde einseitig sperren. Der 49-jährige wurde zur Behandlung in eine Klinik gebracht.

Die Rintelner Polizei lobt ausdrücklich das couragierte Verhalten des 58-jährigen Helfers: „Ein Sturz von der Weserbrücke herunter in die Weser, die derzeit einen Wasserstand von 137 cm hat, ist hochgefährlich und kann zu tödlichen Verletzungen führen.“

Haben Sie Suizidgedanken? Hier gibt es Hilfe!
Menschen mit Suizidgedanken können sich an die Telefonseelsorge wenden. Sie ist unter den Rufnummern 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222 sowie 116 123 täglich rund um die Uhr erreichbar. Sie berät kostenfrei und anonym. Der Anruf findet sich weder auf der Telefonrechnung noch in der Übersicht der Telefonverbindungen wieder. Es gibt auch eine E-Mail-Beratung. Der Mailverkehr läuft über die Internetseite der Telefonseelsorge und ist daher nicht in Ihren digitalen Postfächern zu finden.

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