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Segelflieger-Insassen konnten mit Hubschrauber gerettet werden

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(Porta Westfalica) Die Rettung ist geglückt. Die beiden Insassen des Segelflugzeugs, welches in einer Höhe von etwa 35 Meter in den Baumwipfel nahe dem Fernsehturm in Porta Westfalica am Samstagnachmittag unfreiwillig gelandet war, befinden sich wieder unverletzt und wohlbehalten auf dem Erdboden.

Die Besatzung des Hubschraubers SAR 41 der Bundeswehr vom Fliegerhorst des Militärflugplatzes in Nörvenich konnte mittlerweile den 21-jährigen Piloten sowie seine 17-jährige Begleiterin mithilfe einer Seilwinde aus ihrer Maschine bergen und sicher zu Boden bringen. Die beiden jungen Menschen hatten zuvor über vier Stunden in ihrer Maschine ausharren müssen. Sie kamen am Abend vorsorglich mit einem Rettungswagen ins Klinikum nach Minden.

Die Bergung des Segelfliegers erfolgt heute in den Abendstunden nicht mehr und ist erst zu einem späteren, noch nicht genau bekannten Zeitpunkt, vorgesehen. Bis dahin ist der Bereich durch Mitarbeiter des Ordnungsamtes der Stadt Porta Westfalica abgesperrt worden. Entsprechende Warnhinweise wurden aufgestellt.

Wie bereits berichtet, war der Pilot gegen 13.30 Uhr vom Flugplatz in Porta Westfalica gestartet und wollte eigentlich dort auch wieder zurückkehren. Gegen 14.30 Uhr hatte ein Spaziergänger das Segelflugzeug in den Baumkronen entdeckt und die Rettungskräfte von Feuerwehr und Polizei alarmiert. Höhenretter der Feuerwehr Espelkamp konnten aufgrund der instabilen Lage der Maschine die Insassen zunächst nicht in Sicherheit bringen. Der Grund für die unfreiwillige Landung ist weiterhin unklar. (pr/Fotos: Feuerwehr Porta/Michael Horst)

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