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Neue Bäume für den Blumenwall

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Zwei neue Bäume zieren den Blumenwall in Rinteln. Eine Esskastanie (Marone) und ein Walnussbaum, gepflanzt von Ulrich Corcilius nebst Familienmitgliedern bereichern den Baumbestand seit einigen Tagen. „Ich habe mich anlässlich meines 50. Geburtstags dazu entschieden, eine Esskastanie zu spenden, damit die Rintelner Bevölkerung hier in einigen Jahren Maronen sammeln kann“, so Corcilius beim Pflanztermin mit Bauhof-Mitarbeitern und Familienmitgliedern.

Die Esskastanie spendete Ulrich Corcilius (rechts) anlässlich seines 50. Geburtstags zur Verschönerung des Blumenwalls.

Gewächs Nummer Zwei ist ein Walnussbaum. Er steht etliche Meter Luftlinie weiter südlich, nahe der Graft, und doch mit respektablem Abstand zum Wasser. „Damit herabfallende Walnüsse nicht in die Graft rollen“, ergänzt Corcilius, selbst in zahlreichen Rintelner Vereinen (darunter auch im Verschönerungsverein) engagiert und aktiv. Der Walnussbaum ist anlässlich des 90. Geburtstags seines Onkels Gunther Wagemann gepflanzt worden. Wagemann war 1964 nach Frankreich gezogen, lernte zwei Jahre lang die Sprache, da er in der Schule nur Englisch und Latein hatte. 1966 gründete er die französische Zweigstelle des Unternehmens „Weserwaben“. Mit der „Margarethe und Ernst Wagemann Stiftung“ und ihrem obersten Aufseher, dem französischen Staatspräsidenten, setzte Wagemann sich dank der Dividende des Unternehmens dafür ein, dass französische Studenten ein Stipendium bekommen können.

An fleißigen Helfern mangelt es am Pflanztag nicht. Neben Margret, Martin und Niels Corcilius gesellt sich auch Marie-Luise Östergaard zur Runde. Ihr Vater war Karl Schuberth, Geschäftsführer von Weserwaben. Durch Holzmangel bedingt arbeitete er an Fenster-Elementen aus dem Werkstoff Beton. „Mein Onkel hatte die Idee, wie man das Vorhaben in die Tat umsetzen konnte und bekam den Job“, erinnert sich Ulrich Corcilius. So schließt sich der Kreis.

Die Familie Corcilius mit Marie-Luise Östergaard (links) bei der Baumpflanzung im Blumenwall.

Andreas Fauth vom Bauhof der Stadt Rinteln ergänzt ein paar Fakten: „Die Esskastanie ist ein typischer Parkbaum, der 15 bis 20 Meter groß und bis zu 500 Jahre alt werden kann. Der Walnussbaum wird bis 400 Jahre alt und kann ebenfalls bis zu 15 Meter in die Höhe wachsen.“ Doch bis die ersten schmackhaften Maronen vom Blumenwall in den Backofen gelangen, müssen sich alle noch ein wenig in Geduld üben. „Rund 13 Jahre dauert es, bis beispielsweise die Esskastanie Früchte trägt“, so Fauth.

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