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Aus Tönen wird Musik: Volles Haus bei der Sommerbühne im Gymnasium

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Humorvoller Auftakt zur diesjährigen Sommerbühne im Gymnasium. Mit reichlich schiefen Tönen von der Bühne brachte die Bläserklasse 5-3 das Publikum in der Aula des Ernestinums zum Lachen. Absichtlich, versteht sich: So klangen die ersten Gehversuche der jungen Musiker mit Beginn der fünften Klasse.

Doch aus Krach wurden Töne, aus Tönen wurde Musik und langsam tastete man sich an die ersten mehrstimmigen Stücke heran, so erklärte es Musiklehrer Daniel Ellermann, der den Anspruch an die präsentierten Lieder stetig hochschraubte. Von einfachen Melodien bis hin zu „Montego Bay“, dem beliebtesten Musikstück aus dem Repertoire der Klasse, mit dem sich die 31-köpfige Truppe vom Publikum verabschiedete.

Im weiteren Programmpunkt des Abends zeigte Sven Rundfeldt ein schnelles, rhythmisches Cajon-Arrangement, ehe die Bläserklasse 6-3 unter der Leitung von Thomas Mehrens die Gäste mit auf eine klangvolle Reise durch die Welt des Kinos nahm und Filmmusik aus Jurassic Park, Shrek und Mission Impossible (letztere mit dem markanten 5/4-Takt) präsentierte. Für Mehrens, der zum Ende des Schuljahres seinen Ruhestand antritt, war es übrigens die letzte Teilnahme an der Sommerbühne. Entsprechend stark war der Applaus zur Verabschiedung.

Zum Abschluss spielten die „Swing Kids“ – unter ihnen griffen auch einige ehemalige Schüler zu den Instrumenten – eine Kostprobe ihres Könnens und ließen den Sommerbühnen-Abend bei Stücken wie „Louie Louie“, „Tequila“, „Shut up and Dance“ ausklingen. Besonders beeindruckend erklang dabei die mit rockigen Anklängen versehene Titelmelodie des Science-Fiction-Epos „Star Wars“. Der Schöpfer der Filmreihe, George Lucas, wäre bestimmt stolz auf die orchestrale Umsetzung. Fazit: Diese Klassen spielen Klasse.

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