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Deutscher Gründerpreis: Prämien für die besten Geschäftsideen

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Die aktuelle Spielrunde des Deutschen Gründerpreises, dem größten Existenzgründer-Planspiel für Schüler ab 16 Jahren, läuft seit Januar diesen Jahres. Am 7. März stellten 13 Schülergruppen des 12. Jahrgangs der Berufsbildenden Schulen Rinteln im Rahmen einer Kick-Off Veranstaltung ihre Geschäftsidee vor. Binnen weniger Wochen wurde aus der ersten Idee ein richtiges ( aber dennoch fiktives) Geschäftskonzept, das jetzt auf der Abschlussveranstaltung zum diesjährigen Wettbewerb von den einzelnen Gruppen zur Präsentation kam.

Der Schülerwettbewerb zum Deutschen Gründerpreis wurde auf Basis eines Internetplanspiels durchgeführt. Die Teams mussten innerhalb kurzer Zeit neun Aufgaben lösen, die der unsichtbare Spielleiter mit Namen „Mister S“ stellte. Den Schülern standen dabei die Fachbereichslehrer Sabine Struckmeier, Claudia Molthahn und Eike Blohm mit Rat und Tat und für eine zusätzliche Benotung zur Seite. Das Ergebnis fließt in die Zeugnisnote mit ein und schafft so den Brückenschlag zwischen dem Lehrplan und praxisorientiertem Lernen.

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Die drei Bestplatzierten freuten sich über Gewinne: „Assistant“, Platz 3, links; „Protection Aid“, Platz 2, rechts; „Protect Print“, Platz 1, mitte.

Auch dieses Jahr schafften die Spielgruppen im Vergleich zu Landes- und Bundesebene auch in diesem Jahr ein gutes Ergebnis. Alle meisterten die erforderliche Punktzahl für die Bewertung der Geschäftskonzepte durch eine unabhängige Jury. Den größten Eindruck hinterließ „Protect Print“, eine fingerabdruckgesteuerte Funkfernbedienung für Autos mit zugehöriger Smartphone-App. Die Jury belohnte das Projekt mit 4080 Punkten und dem ersten Platz. Das reichte niedersachsenweit zu Platz 3 und bundesweit für Platz 20 von insgesamt 1.000 gestarteten Spielgruppen. Das „Protect Print“-Team, bestehend aus Michelle Knorr, Goel Scarafile, Philip Neubert, Florian Stemme, Simon Neumann und Dennis Latta  freut sich über die Siegprämie in Höhe von 400 Euro, gestiftet von der Sparkasse Schaumburg.

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Die Schüler stellten ihre Geschäftsideen anhand eine detailierten Präsentation mit Konzept und Finanzierungsmodell vor.

Platz Zwei ging an „Protection Aid“, ein Pfefferspray dass vor dem Versprühen des Inhalts ein Foto des Täters schießt und mitsamt Standort des Vorfalls direkt an die Polizei übermittelt. Mit 3780 Punkten platzierte sich diese Gruppe in Niedersachsen auf Platz 13 und bundesweit auf Rang 58. Hier gab es 250 Euro Siegprämie. Auf Platz Drei kam „Assistant“, ein Projekt zur Entwicklung von Haushaltsgeräten für blinde und sehbehinderte Menschen um ihnen ein barrierefreies Leben im eigenen Haushalt zu ermöglichen. Die Prämie von 100 Euro sowie alle weiteren Gewinne überreichte Sparkassen-Spielleiter Marc-Oliver Kreft im Rahmen der Abschlusspräsentation.

Insgesamt haben bundesweit etwa 1.000 Spielgruppen mit mehr als 4.000 Schülern am Planspiel teilgenommen. Auch 2017 wird es wieder einen Schülerwettbewerb um den Deutschen Gründerpreis mit Teilnahme der BBS Rinteln geben. Die Sparkasse hat ihre Unterstützung bereits zugesagt, denn laut Spielleiter Kreft ist der Gründerpreis eine perfekte und ausgereifte Kombination aus Spiel und Lerneffekt.

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