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Erst denken, dann lenken: ADAC mit „wait a minute“ bei Verkehrssicherheitstag an BBS Rinteln

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Am Steuer des Elektrokarts das Smartphone in der Hand und so die Pylonen abräumen oder beim Bremsversuch als Mitfahrer im Auto in die Gurte gedrückt werden und sehen, wie lang ein Bremsweg wirklich ist – Risikofaktoren im Straßenverkehr im wahrsten Sinne des Wortes „erfahren“, das galt für die Schülerinnen und Schüler der Berufsbildenden Schulen Rinteln am Verkehrssicherheitstag.

Der ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt war gemeinsam mit dem Landkreis Schaumburg, der AOK, der BKK 24 und der Polizei vor Ort, um die besonders gefährdete Altersgruppe der 16- bis 24-Jährigen davon zu überzeugen, im Straßenverkehr achtsamer und damit sicherer unterwegs zu sein. Mit seiner Kampagne „wait a minute – WAM“ informiert und sensibilisiert der ADAC, genau den entscheidenden Moment nachzudenken und dann verantwortungsvoll zu handeln – und das am besten auch an andere zu kommunizieren. Dabei spielt der erhobene Zeigefinger keine Rolle, stattdessen praktische Übungen, die den jungen Erwachsenen zeigen, wohin Ablenkung oder zu hohe Geschwindigkeit führen. Kopfüber im Überschlagsimulator spürten die Rintelner Schüler, welche Kräfte bei einem Unfall auf die Fahrzeuginsassen wirken. Und ebenso eindrucksvoll war für sie das Crashtestfahrzeug inkl. Video, das zeigt, was genau bei einem Fahrzeugzusammenstoß passiert und welche Verletzungen die Fahrer zu erwarten haben.

Hintergrund

Junge Erwachsene sind im Straßenverkehr besonders gefährdet, weil sie statistisch gesehen in die meisten Unfälle verwickelt sind. Alkohol und Drogen am Steuer, Ablenkung, u. a. durch Smartphones, und Überschätzung spielen nach ADAC-Schätzungen bei jedem zehnten Verkehrsunfall die entscheidende Rolle.

Mehr Informationen unter www.wait-a-minute.de.

(Text & Fotos: ADAC)

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