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Kiosk muss gehen: Am Lokschuppen in der Nordstadt wird aufgeräumt

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Jahrzehntelang gehörte er zum vertrauten Anblick, der nostalgische Kiosk an der Südseite des Lokschuppens am Bahnübergang „Mindener Straße“.

Früher hatte die Dampfeisenbahn Weserbergland (DEW) dort ihren Betriebssitz. Augenscheinlich wurden im Kiosk Fahrkarten, Souvenirs und Getränke verkauft. Das Häuschen gehört nicht zur Bausubstanz des unter Denkmalschutz stehenden Lokschuppens und Wasserturms aus dem Jahre 1901, sondern wurde irgendwann einmal davor abgestellt. Einzelheiten sind aber selbst langjährigen DEW-Mitgliedern nicht mehr in Erinnerung.

Der Kiosk soll einst in Obernkirchen gestanden haben; zum Schluss sei er nur noch als Vorratsraum genutzt worden und mittlerweile war er baufällig und unansehnlich. Seit 2011 dient der Lokschuppen dem Förderverein Eisenbahn Rinteln-Stadthagen (FERSt) als Schienenbus-Domizil, und vergangenen Mittwoch hatte sich Ulrich van de Weyer, beim FERSt für Schienenbustechnik und Lokschuppeninstandsetzung zuständig, dem Abriss angenommen.

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Von links: Alexander Roman, Julian Weißbrich, Nico Jüttner und Ulrich van de Weyer kümmern sich um den alten Kiosk. (Foto: Burkhard Rohrsen)

Tatkräftig unterstützt wurde er von Nico Jüttner und Julian Weißbrich, die sich unter seiner Anleitung in den Ferien vielfältiges handwerkliches Geschick aneigneten. Den Abtransport der nach Wertstoffen und Abfall sortierten Reste besorgte Alexander Roman, ebenfalls FERSt-Mitglied und manchem schon von Streckenpflege und Holzverkauf bekannt als Mitarbeiter der Bückebergbahn Rinteln-Stadthagen GmbH.

In diesem Monat sind auch noch Arbeiten am Schienenbus fällig; die nächsten planmäßigen Mitfahrgelegenheiten sind am 17. und 31. August. Näheres unter http://www.der-schaumburger-ferst.de.

 

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