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Kontrollwoche: Polizei zieht Bilanz vom 23.2.-27.2.2015

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Die Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg zieht Bilanz aus der Kontrollwoche mit den Schwerpunkten „Geschwindigkeit, Alkohol/Drogen und Gurt/Handy“.

Ziel war es nicht, möglichst viele Verstöße festzustellen, sondern die Verkehrssicherheit auf den Straßen zu erhöhen und die Menschen vor Unfällen mit schweren Folgen zu schützen. „Nicht angepasste Geschwindigkeiten und aggressives Fahren sind Unfallursachen Nummer Eins auf unseren Straßen“, so Polizeipressesprecherin Gabriela Mielke.

Mit der dienststellenübergreifenden Verkehrssicherheitswoche, an der sich auch Mitarbeiter des Landkreises Nienburg beteiligten, sollten die Verkehrsteilnehmer sensibilisiert und zu einer Einstellungsveränderung bewegt werden.

Im Inspektionsbereich von Rinteln bis Hoya, wurden insgesamt 420  Fahrzeuge an 76 Kontrollorten von über 100 Ordnungshütern kontrolliert. Davon entfallen 128 Fahrzeuge, 39 Orte und 46 Beamte auf den Landkreis Schaumburg.

Insgesamt 188 Temposünder wurden mit der Laserpistole erfasst, 53 davon im Landkreis Schaumburg. 84 Autofahrer lagen im Verwarngeldbereich bis 35 Euro und 104 im Bußgeldbereich. „Ist ein Kraftfahrer mindestens 21 Stundenkilometer zu schnell, muss er mit einem Bußgeldbescheid rechnen“, ergänzt die Pressesprecherin. Zusätzlich zu einer empfindlichen Geldstrafe kommen auf den Verkehrssünder Punkte in Flensburg zu. Vier Raser drückten so aufs Gaspedal, dass gegen sie ein Fahrverbot erhoben wurde.

Neben den Schnellfahrern standen die Gurtmuffel und Handynutzer im Fokus. Über 40 Fahrer hatten keinen Sicherheitsgurt angelegt und wurden mit 30 Euro verwarnt. Leichtfertig und gefährlich handelte ein Vater in Langendamm. Er hatte seine zwei Kinder nicht vorschriftsmäßig gesichert und wurde mit 70 Euro Bußgeld und einen Punkt geahndet.

Die gleiche Ahndungshöhe, 70 Euro und ein Punkt, kam auf mehrere PKW-Führer zu, die während der Fahrt ihr Mobiltelefon nutzten.

Im Rahmen der Alkohol- und Drogenkontrollen überprüfte die Polizei rund 180 Verkehrsteilnehmer, darunter 83 junge Fahrer zwischen 18 und 25 Jahren. „Mit der Beanstandungsquote von nur zwei Alkoholverstößen, sind wir sehr zufrieden“, lobt Mielke.

In Bad Nenndorf ging ein Wiederholungstäter ins „Messstellennetz“. Ein 28-Jähriger fiel mit seinem Toyota den Messbeamten auf. Wie vermutet, bestätigte sich der Verdacht einer Drogen- und Trunkenheitsfahrt. Zudem war der Bad Nenndorfer wiederholt ohne erforderliche Fahrerlaubnis unterwegs. Beim Verbringen zur Dienststelle, wo ihm eine Blutprobe entnommen werden sollte, beleidigte er die eingesetzten Beamten.

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