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Nach IGS-Vorfall: Verletztem Mädchen geht es wieder besser

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Kurz nach dem Fall der gewalttätigen Auseinandersetzung an der IGS, bei dem ein 13-jähriges Mädchen mittels Rettungshubschrauber ins Klinikum Minden geflogen werden musste, kochten in den sozialen Netzwerken die Emotionen hoch. In einigen Kommentaren wurde spekuliert, dann wieder der Schuldige gesucht, manche wünschten dem Mädchen einfach nur gute Besserung.

Einige brachten den Fall vom Donnerstag mit einer ebenfalls körperlichen Auseinandersetzung vom 13. Februar durcheinander. IGS-Schulleiter Torsten Rudolf betont noch einmal ausdrücklich, dass diese beiden Fälle nichts miteinander zu tun haben. Am 13.2. wurden zwei Fünftklässler gegenüber einem Mädchen aus der achten Klasse gewalttätig. „Diese beiden Schüler wurden suspendiert und sind seitdem nicht mehr an dieser Schule“, stellt Rudolf den Sachverhalt klar.

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Jetzt, am Donnerstag, war eine 13-jährige Schülerin beim Schlichtsungsversuch von einer aufschlagenden Tür mitsamt Türklinke verletzt worden. Zwei Schüler lieferten sich eine Auseinandersetzung, einer von ihnen (mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf) schlug um sich und traf dabei die Tür, die wiederum gegen das Mädchen prallte und sie mit der Türklinke am Bauch getroffen haben soll. Auch ein Lehrer war demzufolge betroffen. Schulleiter Rudolf bestätigte, der besagte Zehnjährige sei bereits in der Grundschule auffällig geworden und auch dort schon vom Unterricht suspendiert gewesen. Die Polizei arbeitet den Fall vom Donnerstag derzeit anhand von Zeugenaussagen auf. Da zunächst der Verdacht auf einen Milzriss bestand, entschied der herbeigerufene Notarzt sich dafür, den Rettungshubschrauber zu alarmieren. Die Verletzung der Schülerin stellte sich dann glücklicherweise als nicht so schwer heraus, wie anfangs befürchtet. Zeitungsberichten zufolge konnte sie die Klinik inzwischen wieder verlassen.

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Der Schulleiter kontaktierte Schüler und Eltern jetzt schriftlich in einer Stellungnahme. Darin wies er die Spekulationen in den sozialen Netzwerken zurück und kündigte an, künftig bei gröberen Verstößen, dazu zählten auch üble Beleidigungen, die Schüler unmittelbar von ihren Eltern abholen zu lassen um die Lern- und Arbeitsatmosphäre zu wahren.

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