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Polizei sucht weiter nach Elchin Agaew: Tatverdächtiger für Axt-Mord könnte LKW-Fahrer kontaktieren

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(Kalletal) Der wegen Mordes dringend tatverdächtige Elchin Agaew befindet sich weiterhin auf der Flucht und wird mit einem internationalen Haftbefehl gesucht.

Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft heute mit.

Er könnte demnach Kontakt zu osteuropäischen LKW-Fahrern suchen und hat möglicherweise seine Kleidung bereits nach der Tat gewechselt. Die andauernden Maßnahmen verfolgen ausschließlich das Ziel, den flüchtigen Mann festzunehmen, heißt es in einer heutigen, gemeinsamen Presseerklärung.

Nachdem am Dienstag, 21.6.2022, ein Polizei-Großaufgebot vielversprechenden Hinweisen in Kalletal nachgegangen ist, befindet sich der 36-jährige Elchin Agaew weiterhin auf der Flucht.

Am Dienstag durchsuchte ein Großaufgebot an Einsatzkräften das Gelände des Kieswerks in Stemmen, sowie die Werkstattgebäude des Mordopfers.

Im Zuge der gestrigen Maßnahmen wurde unter anderem ein Mann kontrolliert, der eine ähnliche Erscheinung wie der Gesuchte hatte. Eine Überprüfung bestätigte jedoch, dass es sich bei ihm nicht um Agaew handelt.

Es ist laut Polizei nicht auszuschließen, dass der Gesuchte den Kontakt zu osteuropäischen LKW-Fahrern sucht, um seine Flucht fortzusetzen.

Zudem besteht der Verdacht, er könnte sich Wechselkleidung besorgt haben: Es handelt sich um eine graue Stoffhose der Marke „Jack & Jones“ mit weißen Kordeln und ein dunkel blaues T-Shirt der Marke „Jack & Jones“ mit dem großen Schriftzug „CORE“ und dem kleinen Schriftzug „Explorer“.

Diese Kleidung könnte sich der Flüchtige besorgt haben:

(Foto: Polizei)
(Foto: Polizei)

Zudem ergeht der Hinweis, dass die Frisur von Elchin Agaew zuletzt genau so aussah, wie auf den veröffentlichten Fotos der Öffentlichkeitsfahndung.

Die Polizei bittet um Hinweise unter 0521/545-4646 oder 110

Die Polizei bittet weiterhin: „Sprechen Sie den Gesuchten bei Antreffen nicht an! Nehmen Sie in diesem Bereich bitte keine Anhalter mit und informieren Sie bitte die Polizei, wenn Sie Hinweise zu seinem möglichen Aufenthaltsort haben. Nutzen die speziell eingerichtete Hinweisnummer 0521/545-4646 der MK „Weser“ oder wenden Sie sich an jede andere Polizeidienststelle unter 110.“ (pr)

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