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Steinbergen: „Anlieger“-Verkehr hat zugenommen, Kontrollen gefordert

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Die Baustelle an der Steinberger Kreuzung ist jetzt seit rund zwei Wochen aktiv – Umleitungen und Zugangsbeschränkungen inklusive. Wie bereits berichtet, ist die B238 für den Verkehr in Richtung Steinbergen ab der Ausfahrt Rinteln-Nord gesperrt. Für Anwohner bleibt die Möglichkeit, über die Steinberger Straße in Richtung Grafensteiner Höhe zu fahren, dann von dort in die Straße „Am Fuchsort“ oder „Beekebreite“ ins Dorf zu gelangen. Alle anderen werden durch das Schild „Durchfahrt verboten“ mit dem Zusatz „Anlieger frei“ ausgeschlossen.

Schilder, wie hier an der Einmündung von B83/Am Fuchsort regeln den Verkehr, der hier durchfließen darf.

Doch Schilder erweisen sich oft genug als „Papiertiger“. Und Papier ist geduldig. Wie das Steinberger Ortsratsmitglied Sascha Gomolzig (CDU) mitteilt, hat der Verkehr in der Beekebreite und Lindenstraße mit Beginn der Baumaßnahme stark zugenommen: „Anwohner haben mich angesprochen, dass der Verkehr bereits um 4:00 Uhr morgens stark ansteigt. Ich persönlich bringe meinen Sohn in den Kindergarten in Steinbergen und stelle fest, dass der Verkehr so stark ist, dass es sich meiner Meinung nach nicht um reinen Anliegerverkehr handeln kann.“

Ortsratsmitglied Sascha Gomolzig schickte diese Aufnahme, die am Freitagmorgen entstanden ist uns sagt: „Hier rauschen die Autos in hohem Tempo und großer Anzahl vorbei.“ (Foto: S. Gomolzig)

Viele Verkehrteilnehmer, so Gomolzig, würden regelrecht an den Knotenpunkt „Beekebreite/Am Hallenbad/Lindenstraße“ heranrauschen und die „Rechts-Vor-Links“-Regel missachten. Die Absicht der Autofahrer ist klar: Von der Beekebreite über die Lindenstraße und dort auf die B83. „Dort befinden sich morgens sehr viele Kinder, die zum Kindergarten gebracht werden oder Grundschulkinder, die auf ihren Schulbus warten“, fährt er fort. Ebenso sei ihm mitgeteilt worden, dass es bereits zu einem Beinaheunfall gekommen sei, weil ein Schulkind den anfahrenden Schulbus schnell erreichen wolle und ohne zu gucken über die Straße gelaufen wäre.

Hier ist Schluss: Wer bis zur Absperrung durchgefahren ist, kommt nicht mehr weiter.

Gomolzig schließt ab: „Hier muss sofort etwas getan werden. Ich fordere die Stadt Rinteln, bzw. die Polizei auf, verstärkt Kontrollen durchzuführen. Gerade die Zeit von 6:30 bis 8:00 Uhr ist sehr gefährlich für die Kinder. Die Kontrollen sollten, wenn möglich, gleich an der „Grafensteiner Höhe“ durchgeführt werden um eventuelle „Falschfahrer“ gleich über die Bundesstraße nach Rinteln zurückzuschicken.“ (Nachtrag: Laut einer Verkehrszählung eines Anwohners am heutigen Freitag in der Zeit von 12:55 Uhr bis 13:37 Uhr haben, so Gomolzig, 120 Fahrzeuge die Beekebreite und Lindenstraße passiert.)

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