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Voller Erfolg: 146 Blutspender im DRK-Mobil bei „Marktkauf“

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Kurze und knappe Bilanz von Rintelns DRK-Blutspendeleiterin Irmtraut Exner: „146 Blutspender, davon 33 Erstspender, tolles Team, alle erschöpft aber glücklich“. Zum ersten Mal stand das Blutspendemobil des Deutschen Roten Kreuzes auf dem „Marktkauf“-Parkplatz in der Konrad-Adenauer-Straße.

Der umgebaute LKW ist ein rollendes High-Tech-Labor mit klimatisiertem Innenraum, Liegeplätzen für bis zu acht Blutspender, „Vorzimmer“ und Mini-Arztpraxis für das persönliche Gespräch zwischen Spender und Doktor. Die Prozedur war bestens eingespielt: Im Eingangsbereich des Marktes erfolgte die Anmeldung und Registrierung, dann füllten die Blutspender einen mehrseitigen Fragebogen aus. Darin geht es unter anderem um Fragen zu Krankheiten, Medikamenten und Auslandsaufenthalten. Ebenso wichtig: Frisch tätowiert oder gepierct? Dann gilt eine Wartezeit, ehe man wieder zum Aderlass darf.

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Von links: Wanda Bokisch und Christopher Brandt (beide DRK), Tanja Eikermann (zum 5. Mal als Spenderin dabei), Maik Wlodarski (Erstspender), Blutspendeleiterin Irmtraut Exner, Marktleiter Branko Kozic

Es folgte der „kleine Piekser“ in Ohr oder Finger zur Bestimmung des Hämoglobin-Wertes. Nach einem persönlichen Gespräch mit dem betreuenden DRK-Arzt Dr. Ingolf Strube und einer Blutdruckmessung begab man sich in die Liegeposition auf der linken oder rechten Seite des Blutspendemobils – in jedem Fall aber mit „Fensterplatz“. Vier erfahrene Helferinnen und Helfer führten den „großen Piekser“ durch. Die Routine war ihnen anzumerken. Arm aussuchen, Ader finden, vorher alles gründlich desinfizieren, dann folgte der Stich. Dazwischen immer wieder die Faust ballen und wieder loslassen, so wie einen nassen Schwamm, den man ausdrückt. Die Prozedur dauert insgesamt nur wenige Minuten. Pflaster und Verband drauf und ab zur Stärkung ans Buffet. Das bestand aus Würstchen, Gerstoni-Salat, Keksen, Kaffee, Kuchen und anderen Leckereien. Ein Dankeschön für die tapferen Blutspender gab es obendrein: Marktkauf Filialleiter Branko Kozic spendierte einen Einkaufsgutschein. „Mit so vielen Spendern hatten wir nicht gerechnet“, zieht Exner Bilanz, „am Ende waren wir alle superglücklich – und platt!“

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