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Bude auf dem Rintelner Marktplatz: Mehrgenerationenhäuschen wird zu Corona-Testzentrum

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(Rinteln) Was macht das Mehrgenerationenhäuschen auf dem Rintelner Marktplatz? Wer sich heute angesichts des Aufbaus der Holzhütte im Stadtzentrum gewundert hat, warum das portable Gebäude außerhalb der Weihnachtssaison in der „guten Stube der Weserstadt“ steht – hier kommt die Antwort:

Wie Frauke Klemme von der Stadtverwaltung mitteilt, entsteht auf dem Rintelner Marktplatz demnächst ein Corona-Testzentrum. Die Stadt Rinteln stellt die „Hardware“, also das Häuschen, zur Verfügung. Es wurde zuvor umgebaut. Jetzt steht eine zweite Tür zur optimalen Belüftung zur Verfügung. Mitarbeiter des städtischen Bauhofes haben das Holzgebäude heute aufgebaut.

Das Mehrgenerationenhäuschen kennt man vom Rintelner Weihnachtsmarkt. Es erhielt jetzt eine zweite Tür auf der Rückseite und wurde von Bauhof-Mitarbeitern auf dem Marktplatz aufgebaut.

Zum Hintergrund: Der Bundestag ist dabei, eine deutschlandweit geltende „Notbremse“ zu beschließen. Dazu sind Änderungen des Infektionsschutzgesetzes nötig, die bereits im Vorfeld in der Öffentlichkeit heftig diskutiert wurden. Unter anderem soll in Regionen mit einer 7-Tages-Inzidenz von über 100 (mit Ausnahmen) eine Ausgangssperre von 22 Uhr abends bis 5 Uhr morgens gelten. Fürs Einkaufen soll dann bis zu einem Wert von 150 gelten: Erst zum Test, dann Termin vereinbaren, dann zum Shoppen. Lebensmittelhandel, Drogerien, Blumen- und Buchläden sind davon ausgenommen. Verfassungsbeschwerden gegen die geplante Neuregelung sind laut Medienberichten jedoch bereits in Arbeit.

Das Testzentrum auf dem Rintelner Marktplatz wird künftig in Zusammenarbeit der Engel Apotheke und dem Deutschen Roten Kreuz betrieben, erklärte Klemme. Nähere Informationen folgen demnächst.

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