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Fahrer uneinsichtig: „Kreativer“ Kleinwagentransport ruft Autobahnpolizei auf den Plan

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Am heutigen Mittwoch, gegen 01:00 Uhr früh, hielten Beamte der Autobahnpolizei einen 54-jährigen Mann aus Kirgisien mit seinem Kleinlaster auf dem Autohof Porta Westfalica an.

Grund für die Kontrolle war ein mehr als offensichtlicher Mangel bei der Ladungssicherung. Auf der Ladefläche des LKW stand ein Kompaktwagen, den der 54-Jährige falsch gesichert hatte.

Da das Fahrzeug darüber hinaus für die Ladefläche des Transportfahrzeugs zu lang war, hatte der Fahrer kurzerhand die hintere Ladeklappe so mit Spanngurten hoch gebunden, dass der PKW auf dieser „Verlängerung“ doch noch Platz fand. Da der Kirgise über keinen Wohnsitz in Deutschland verfügt, erhoben die Beamten eine Sicherheitsleistung in Höhe von 90 Euro und untersagten ausdrücklich die Weiterfahrt.

Aus der geöffneten Ladeklappe und Spanngurten bastelte der Fahrer dieses Kleinlasters kurzerhand eine „Verlängerung“ der Ladefläche. (Foto: Polizei)

Etwa 20 Minuten nach der Kontrolle wurde das Fahrzeug auf der A2 durch Beamte der Autobahnpolizei Niedersachsen erneut angehalten.

An der Ladungssituation hatte sich nichts geändert. Die niedersächsische Polizei erhob ein weiteres Bußgeld. Da der kirgisische Fahrer keine Einsicht zeigte, stellten die Beamten nach länderübergreifender Absprache die Fahrzeugpapiere sicher, um eine Weiterfahrt zu verhindern. Sobald der Fahrer eine Lösung für sein „Ladungsproblem“ gefunden hat, kann er seine Fahrt weiter fortsetzen. (pr)

 

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