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Gedenken an Carl Wilhelm Wippermann

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(Rinteln) Am Montag gedachte die Stadt Rinteln des 1857 verstorbenen Carl Wilhelm Wippermann mit der Niederlegung einer bepflanzten Schale statt eines Gedenkkranzes am Seetorfriedhof. Bürgermeister Thomas Priemer und Museumsleiter Dr. Stefan Meyer von der Eulenburg nahmen an der Gedenkzeremonie unter freiem Himmel teil.

Carl Wilhelm Wippermann wurde am 1.12.1800 als Sohn eines Juraprofessors an der Academia Ernestina in Rinteln geboren. 1817 besuchte er das neu gegründete Gymnasium Ernestinum in Rinteln und kam bereits hier im Rahmen der jungen, damals hoch politischen Turnbewegung mit liberalen Gedanken in Kontakt, die sein späteres Leben prägen sollten. Wippermann studierte Jura in Marburg, arbeitete als Referendar und Anwalt am Rintelner Obergericht. wurde 1826 Stadtsekretär der Weserstadt und 1831 Bürgermeister. Durch seine liberale Haltung gegen die hessische Regierung machte er sich verdient. Wippermann starb nach mehrmonatiger Krankheit am 23.3.1857.

Museumsleiter Dr. Stefan Meyer (li.) und Bürgermeister Thomas Priemer am Grab Carl Wilhelm Wippermanns. (Foto: pr)

2012 hat der Rat der Stadt Rinteln den Grabstein Wippermanns, der lange Zeit am Rand des Friedhofs in Vergessenheit geraten war, wiederherstellen lassen. Heute befindet er sich gut sichtbar an einer zentralen Stelle des Seetorfriedhofs. Jedes Jahr wird an seinem Todestag, dem 23. März, ein Kranz niedergelegt. An das von ihm 1846 erbaute Haus in der Klosterstraße 27 wurde 2017 eine Gedenktafel zu seinen Ehren angebracht.

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