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Kinderschutzbund Rinteln: Ermutigende Worte zum Abschluss der Familienpaten-Schulung

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(Obernkirchen / Rinteln) Mit der feierlichen Übergabe der Teilnahmebescheinigungen an neun Frauen und zwei Männer endete am Montagabend im Obernkirchener Stadthaus B4 die siebenteilige Schulungsreihe für ehrenamtliche Familienpaten. In ihren Grußworten machten Bürgermeisterin Dörte Worm-Kressin und Bürgermeister Axel Wohlgemuth den Schulungsteilnehmerinnen und -teilnehmern Mut für ihr künftiges ehrenamtliches Engagement.

Beide hoben die Bedeutung des Ehrenamtes für das gesellschaftliche Miteinander hervor. „Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen“, zitierte Worm-Kressin ein afrikanisches Sprichwort. Wohlgemuth verwies auf den Vertrauensvorschuss, den Eltern den Patinnen und Paten entgegenbringen, wenn sie sie in die eigenen vier Wände hereinlassen. Dem Respekt der beiden Stadtoberhäupter für das Ehrenamt und dem Dank für die Hilfsbereitschaft schloss sich Petra Rabbe-Hartinger an, die als 1. Vorsitzende des Rintelner Kinderschutzbundes ebenfalls ein Grußwort an die Ehrenamtlichen richtete. Sie freute sich über die gute Atmosphäre in der Schulungsgruppe und äußerte die Gewissheit, dass die in der Qualifizierung vermittelten Informationen und Werte für die Tätigkeit als Patin oder Pate in den Familien hilfreich sein werden.

Christa Harms (links), Albrecht Schäffer (rechts) und die Schulungsgruppe. (Foto: pr)

Die Kinderschutzbund-Fachkräfte Christa Harms und Albrecht Schäffer überreichten den elf frischgebackenen Familienpaten ihre Teilnahmebescheinigung und eine Karte, die sie als Ehrenamtliche im Auftrag des Kinderschutzbund Rinteln ausweist. Sie erinnerten an zwei weitere Teilnehmerinnen der Schulung, die urlaubsbedingt nicht am Schulungsabschluss teilnehmen konnten. Dann stießen alle Anwesenden mit einem Glas alkoholfreiem Apfelsecco auf den besonderen Moment und auf das zukünftige ehrenamtliche Engagement für Familien an.

Bückeburgs Bürgermeister Axel Wohlgemuth (2.v.re.) spricht Grußworte. Rechts: 1. Vorsitzende Petra Rabbe-Hartinger. (Foto: pr)

Christa Harms koordiniert Familienpatenschaften in Obernkirchen, Bückeburg und Bad Eilsen. Aus diesen Orten und aus der näheren Umgebung kamen auch alle 13 Teilnehmenden der Familienpaten-Schulung. Die Sozialarbeiterin hat ihr Büro im Stadthaus B4 in Obernkirchen und ist dort sowohl für interessierte Ehrenamtliche als auch für Eltern mit kleinen Kindern erreichbar, die sich eine Entlastung im Familienalltag auf freiwilliger Basis wünschen. Albrecht Schäffer ist Familienpaten-Koordinator für Rinteln und Auetal und hat sein Büro im Kinderschutzbund Rinteln.

Familienpatenschaften sind eine unkomplizierte Form der Entlastung für Eltern mit kleinen Kindern, die beispielsweise keine Verwandten in der Nähe haben, die ihnen unter die Arme greifen könnten. Die wöchentlichen Besuche durch eine Patin oder einen Paten sind vertraulich und für die Eltern kostenfrei. Dies ist möglich durch eine öffentliche Förderung von Landkreis Schaumburg und dem Land Niedersachsen aus dem Fördertopf „Frühe Hilfen“.

Nähere Informationen über die Familienpaten gibt es im Internet unter www.kinderschutzbund-rinteln.de . (pr)

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