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Neues „Unikum“-Center mit eingebauter, kleiner Rinteln-Zeitreise

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Hochbetrieb bei Thomas Gieselmann. Der „Unikum“-Geschäftsführer und seine Mitarbeiter haben derzeit alle Hände voll zu tun, den Umzug mitsamt Vergrößerung der Ladenfläche und Umsetzung des neuen Konzepts fertigzustellen. „Damit wir nicht so viele Waren ins neue Ladengeschäft in der Weserstraße 15 schleppen müssen, haben wir bei unserem total verrückten Ausverkauf, der jetzt in die Endrunde geht, viele Artikel drastisch im Preis reduziert. Teils sogar bis zu 70 Prozent. Und einige Waren gehen sogar für völlig verrückte 10 Cent über den Tisch“, so Gieselmann.

„Unikum“ am alten Standort schließt – ab 1. September eröffnet das neue Shop-in-Shop Konzept am Standort Weserstraße 15.
Thomas Gieselmann hat den Rotstift angesetzt: „Dann müssen wir nicht so viel Ware in den neuen Standort transportieren!“
Rechts: Eine originale Haustür, die im Fachwerkhaus bis Anfang der 60er am Standort Weserstraße 15 verbaut war, steht neben anderen „Vintage“-Gegenständen als Deko im neuen „Unikum-Zentrum“.

Am neuen Standort, in den ehemaligen „Ihr Platz“-Räumen, schreiten die Arbeiten unterdessen voran. Auf rund 500 Quadratmetern entsteht hier das neue Shop-in-Shop Konzept (wir berichteten) mit „fein & köstlich“ am Eingangsbereich links, „Unikum Geschenke“ rechts gegenüber und „Trendori“ Trendartikeln zu Sonderpreisen am Ende des Gebäudes. Dazwischen, in der goldenen Mitte, ist Platz für „Blickfänge“ – Gieselmanns neues Herzblut-Projekt. Hier entsteht eine Art geschichtlicher Marktplatz in klein, mit Pflastersteinen, Tonkrügen und antiken Einrichtungsgegenständen. Gelebter Vintage-Stil als Kulisse für Modische Accessoires.

Der „fein & köstlich“ Bereich ist bereits eingeräumt.

In einer Ecke steht ein originaler Glücksspielautomat aus den 60er und 70er Jahren. Ganz analog und mit aufgeklebtem Echtholzfurnier, so wie sich das damals gehörte. Gegenüber hat es sich ein museumsreifes Telefon mit Wahlscheibe und garantiert ohne Wahlwiederholung gemütlich gemacht. Eine Ecke bekommt den originalgetreuen Look einer antiken Autowerkstatt, samt Firmenschild. Als besondere Remineszenz an Rintelns Historie hat der Unikum-Chef eine Antiquitäten-Wand aufgebaut.

Hinter die antiken Fenster und Bögen werden Rinteln-Motive aus vergangener Zeit eingesetzt.

„Hinter die Echtglasfenster kommen Rintelner Stadtszenen aus einer Zeit, als Autos am Marktplatz parkten“, erklärt Gieselmann, „die werden gerade von Photo Struck gefertigt. Es gibt 200 Jahre alte Sandsteinplatten aus der Bäckerstraße zu sehen, ebenso die originale Hauseingangstür des Fachwerkhauses, das bis Anfang der 60er Jahre anstelle des jetzigen Gebäudes hier stand. Einige dieser historischen Requisiten habe ich im Lager entdeckt, andere wiederum aus Sammlungen erworben.“

Es sind nicht einmal mehr zwei Wochen bis zur Neueröffnung von „Unikum & Co. Für den 1. September ist ein „Soft-Opening“ geplant, also eine Art gleitende Eröffnung. Die offizielle Eröffnung folgt am 2. September 2017. Nach dem kurzen Einblick in die Themenwelten und Inneneinrichtung greift der Firmenchef zur Werkzeugkiste und nimmt den Schraubendreher in die Hand: „Es gibt noch viel zu tun, packen wir´s an!“

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