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Stiftung für Rinteln übergibt Zuschüsse für den guten Zweck

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(Rinteln) In einer Woche ist Heiligabend. Genau die richtige Zeit, um Gutes zu tun und darüber zu sprechen. Die gemeinnützige Stiftung für Rinteln hat sich dem Zweck verschrieben, soziale und kulturelle Projekte zu fördern und jene zu unterstützen, die mit ihrem Wirken und Handeln Gutes für die Gesellschaft tun. Aus den Erträgen der Stiftung werden – je nach Willenserklärung der Zustifter – jedes Jahr die entsprechenden Gelder an Vereine und Institutionen überreicht, deren Arbeit gestärkt und gefördert werden soll.

So auch an diesem Dienstag, als Thomas Priemer, Kornelia Budde, Andrea Ossenkop-Weber, Andreas Kühne-Glaser, Manfred Asche und Herrmann Stoevesandt von der Stiftung für Rinteln 1.800 Euro an den Kinderschutzbund Rinteln übergaben. Das Geld wird in die Ausbildung neuer Familienpaten fließen, die in Flüchtlingsfamilien eingesetzt werden und dort durch regelmäßige Besuche Eltern und Kindern helfen sollen, sich in der neuen Umgebung zurecht zu finden. Die Ehrenamtlichen werden ebenso den Kindern für Spiel, Spaß und Gespräche zur Verfügung stehen.

Ein jährlicher Zuschuss von 100 Euro fließt an das Seniorenheim in der Landgrafenstraße. Mit den Erträgen aus einer Erbschaft wird die Kooperation zwischen Seniorenheim und der Grundschule in Krankenhagen unterstützt. Bereits jetzt finden ganzjährige Treffen von Jung und Alt statt. Der Alltag der Senioren wird durch gemeinsame Aktionen wie Ausflüge und Kekse backen abwechslungsreicher gestaltet.

Hintere Reihe, von links: Herrmann Stoevesandt, Andreas Kühne-Glaser, Manfred Asche, Thomas Priemer (Stiftung für Rinteln). Vordere Reihe, von links: Kornelia Budde (Stiftung für Rinteln), Heiko Buitkamp (Pastor der ev.-reformierten Gemeinde), Andrea Ossenkop-Weber (Stiftung für Rinteln), Ralf Ober (Seniorenheim Landgrafenstraße), Albrecht Schäffer und Petra Rabbe-Hartinger (Kinderschutzbund Rinteln), Heidi Niemeyer (Rintelner Tafel)

Weiterhin erhält die Stiftung für Rinteln jährlich Pachtzahlungen aus der Erbschaft des Bäckermeisters Hermann Brüggemann. Sein letzter Wille sieht vor, Feingebäck an bedürftige Menschen zu verteilen. 300 Euro erhält hierfür die Rintelner Tafel des DRK, 100 Euro bekommt die evangelisch-reformierte Gemeinde als Zuschuss fürs Ultimo-Frühstück. Dieses findet seit 2006 jeweils am letzten Mittwoch eines Monats im Gemeindesaal der reformierten Kirche statt. Einmal im Jahr, kurz vor Weihnachten, wird beim „Ultimo-Brunch“ sogar in den Räumen der Jakobi-Kirche gespeist. Rund 80 Menschen, so Pastor Heiko Buitkamp, nehmen regelmäßig an den Frühstücksveranstaltungen teil.

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