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„Tag der Kinderbetreuung“ in besonders herausfordernden Zeiten

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„Toll, dass es Sie gibt! Und vielen Dank für das, was Sie jeden Tag leisten.“ Mit diesen Worten begrüßten die kommunalen Vertreter Hans-Georg Dlugosch (Stadt Rinteln), Olaf Humke (Gemeinde Auetal) und Frank Werhahn (Stadt Hessisch Oldendorf) die Leiterinnen und Leiter sowie pädagogische Fachkräfte der kommunalen Kindertagesstätten am Montagmorgen.

Gemeinsam mit Ingmar Everding, dem Koordinator von „Qualität im Dialog“ dem Bündnis für Qualität in Kindertagesstätten der drei Kommunen, dankten sie allen Fachkräften in den Kitas für ihr tägliches Engagement. Den Rahmen bot der „Tag der Kinderbetreuung“, der immer am zweiten Montag im Mai begangen wird.

Dankeschön für über 260 pädagogische Fachkräfte. (Foto: pr)

„Mit Ihrer Arbeit leisten Sie einen unverzichtbaren Beitrag für die außerfamiliäre Bildung, Erziehung und Betreuung der Kinder in unserer Kommune. Das wird in diesen Tagen besonders deutlich. Gerade jetzt erleben Kinder, Eltern, Unternehmen und die Politik welche Auswirkungen es hat, wenn Kinder nicht mehr in den Kindergarten, die Krippe oder den Hort gehen können. Es wird spürbar, dass neben der Betreuung besonders die professionelle Begleitung und Förderung durch Sie als pädagogische Fachkräfte sehr wichtig sind.“, schrieben die Bürgermeister der Kommunen auf einer Dankeskarte an die pädagogischen Fachkräfte.

Zur Dankeskarte gab es für die über 260 kommunalen Fachkräfte im Elementarbereich ein Pillenröhrchen gefüllt mit „Pädagogen Pillen“, die wie Smarties aussehen und schmecken. „Für gute Laune, als Nervennahrung, für Motivation oder als Trostpflaster“ stand unter anderem auf dem Beipackzettel.

Ingmar Everding (li.) übergibt ein Dankeschön an Nadine Horn, Leiterin der Kindertagesstätte „Gänseblümchen“ in Engern. (Foto: pr)

„Wir wissen, wie viel persönliches Engagement Ihr in die tägliche Arbeit mit den Kindern einbringt. Mit Eurem Lächeln, ein wenig Humor und der Motivation neue Wege auszuprobieren, macht Ihr Kindern, Eltern und vielen anderen Mut, auch in der Krise, das Schöne im Leben zu sehen. Das fordert viel Kraft, gute Nerven, manchmal ein dickes Fell und vor allem ein großes Herz.“ betonte Everding.

Neben der Notbetreuung unter ständig wechselnden Bedingungen, schaffen die Pädagogen Konzepte um mit den Kindern und Familien ihrer Einrichtungen in Kontakt zu bleiben. So werden Materialien zum Basteln, Singen und Spielen an die Kinder geschickt oder zum Abholen bereit gelegt. Ebenso werden Videos oder Audionachrichten aufgenommen um Grüße zu senden und Anregungen für die Tagesgestaltung zuhause zu geben. Schnell sollen wieder alle Kinder in ihre Einrichtung gehen können, doch um das umzusetzen bedarf es noch viel Kreativität und Einsatz der Pädagogen vor Ort.

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