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Zehn Tage Einbahnstraße: Geänderte Verkehrsführung an Rintelns Kreiselbaustelle kommt

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Wie Andreas Wendt vom Bauamt Rinteln, Elena Kuhls (Stadtbaurätin) und Jörg Schröder (Erster Stadtrat) heute bei einem Pressetermin mitteilten, steht an der Kreiselbaustelle in der Konrad-Adenauer-Straße ein umfangreicher Einschnitt in den Straßenverkehr bevor. Ab Sonntag, den 06. April, wird der Verkehr nur noch einseitig durch die Baustelle fließen, nämlich stadtauswärts. Der Verkehr wird umgeleitet.

„Es geht an der Baustelle zur Zeit sehr eng zu, es ist sehr viel Verkehr auf der Straße. Um möglichst schnell voranzukommen, wird die Nordseite des Kreisverkehrs bituminös befestigt und die Verkehrsführung umgelegt“, so Wendt.

Wer dann aus Fahrtrichtung Engern kommend in die Stadt fahren will, muss die Umgehungsstraße nehmen und bei der Ausfahrt Rinteln-Süd abfahren, also eine „große Runde“ über die B238 drehen.
Stadtauswärts fließt der Verkehr dann in umgekehrter Richtung durch den dann (fast) fertiggestellten Kreisel, während auf der Südseite gebaut wird, Borde installiert und die Bitumenschichten aufgetragen werden.

Die finale, vier Zentimeter starke Deckschicht wird in einem finalen Arbeitsgang komplett aufgebracht, wozu eine gesonderte Vollsperrung zu einem späteren Zeitpunkt nötig ist.

Der Blick auf den Bauplan zeigt die Verkehrsführung inklusive Fahrspuren im fertigen Kreisel. (Foto: Stadt Rinteln)
Der Blick auf den Bauplan zeigt die Verkehrsführung inklusive Fahrspuren im fertigen Kreisel. (Foto: Stadt Rinteln)

„Wir haben auch eine Alternative mit einer Ampellösung diskutiert“, so Schröder und Wendt, „der sich daraus ergebende Rückstau würde dann aber von Engern bis auf die Weserbrücke reichen. Außerdem wäre diese Lösung zeitintensiver, es würde ca. drei Wochen dauern.“

Auf diese, jetzt umgesetzte Weise, rechnen die Planer bei gutem Wetter damit, bis zum 15. April mit der Südseite der Kreiselbaustelle fertig zu werden. Die Baufirma habe sich bereit erklärt, so Wendt, von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang zu arbeiten, um bei der Erreichung des Ziels zu helfen. Ab dem 16. April fließt der Verkehr dann wieder ganz normal durch den Kreisel, pünktlich vor dem Feiertagsverkehr zum Ostergeschäft.

Die finale Gestaltung des Kreisels wird erst nach dessen Fertigstellung vorgenommen. Ein Teil des Kreiszentrums ist als überfahrbare Fläche ausgelegt, damit der Schwerlastverkehr ungehindert abfließen kann. Im Vorfeld durchgeführte Fahrversuche haben ergeben, welche Flächen und Radien benötigt werden. Auch nach Abschluss der Bauarbeiten sollen Versuchsfahrten unternommen werden, um eine optimale Lösung für die nicht überfahrbare Fläche zu finden.

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