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Alles wurde gut: Rintelner Weintage mit sonnigem Abschluss

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Es ist fast wie verhext: Kaum ein Freiluft-Event ist in diesem Jahr in Rinteln über die Bühne gegangen, an dem wir im Nachbericht nicht die Kapriolen des Wetters in negativem Zusammenhang erwähnen mussten. So blieben auch die beliebten Rintelner Weintage nicht von Petrus´ Launen verschont. Am Samstag regnete es teils in Strömen, große Pfützen bildeten sich auf dem Kirchplatz. Die Besucher hielt das aber nicht davon ab, tolle und unterhaltsame Stunden bei sündhaft leckeren Speisen und edlen Weinen der Rintelner Gastronomen inmitten der romantischen Zeltlandschaft nördlich der St.-Nikolai-Kirche zu verbringen.

„Der Samstag ist normalerweise unser stärkster Tag“, berichtet Arif Sanal von der „Bodega“ mit einem weinenden und lachenden Auge am letzten Weinfest-Tag, dem Sonntag, „doch in diesem Jahr war er aufgrund des Wetters einfach nur schlecht. Aber durch die Erfahrungen mit dem Bodega Beach Club sind wir in diesem Jahr vom Wetter einiges gewohnt und haben ein dickes Fell.“ Dafür – und das war bei Gesprächen mit einigen der teilnehmenden Gastronomen zu erfahren – stach der sonst eher verhaltene Freitagnachmittag durch überraschend hohe Resonanz hervor.

Mildes Wetter und feierfreudige Gäste sorgten für volle Bänke und angenehme Atmosphäre bis in die Abendstunden. Der Sonntag entschädigte schließlich für alles. So unrühmlich, wie der September den letzten Tag des Monats ausklingen ließ, so spätsommerlich warm und sonnig begrüßte der letzte Tag Besucher und Gäste am Kirchplatz. Großer Andrang in ganz Rinteln – überall genossen Besucher die schönen Momente am verkaufsoffenen Sonntag und bummelten durch die Altstadt.

Zwischen Bürgerhaus und Nikolai-Kirche verbreitete ein Lachs-Räucherofen gemütliche Atmosphäre, aus den Zelten der Gastronomen drangen appetitanregende Düfte ins Freie und machten Lust aufs Schlemmen und Durchprobieren. Der Himmel – postkartenblau. Das goldgelbe Laub der Linden am Kirchplatz – durch den Samstagsregen etwas verfrüht von den Ästen gespült. Die Atmosphäre – unbezahlbar gut. Das lässt hoffen und Daumen drücken für einen goldenen Oktober. Denn „eigentlich war am Jahr 2017 alles gut“, so war bei einem der Gastro-Betriebe zu erfahren, „bis auf das Wetter“.

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