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Bäckerei Bredow und „ein gutes Stück Ursprünglichkeit“

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Unser Alltag wird immer hektischer.
In Freizeit und Beruf muten wir uns immer mehr zu, jede freie Minute wird verplant, Termine immer dichter aneinander gelegt.
Logischerweise resultiert daraus, dass immer mehr Menschen an Depressionen erkranken und sich überfordert fühlen. Die veränderten Essgewohnheiten spielen sicherlich eine große Rolle im Allgemeinbefinden des Menschen, doch auch hier unterwerfen wir uns immer häufiger dem Diktat der tickenden Uhr. Kein Wunder also, dass sich immer mehr Menschen nach der vermeintlich „guten, alten Zeit“ sehnen. Man kann natürlich darüber diskutieren, ob früher alles besser war – zumindest war einiges anders. Unter anderem die Ernährung.

Viele Getreidesorten, die vor hunderten Jahren ganz alltäglich auf dem Speiseplan standen, haben sich allmählich (nicht ganz unfreiwillig) verabschiedet. Dabei ist doch gerade die Vielfalt der Natur das, was unsere Ernährung so interessant machen könnte, wenn man sie denn nur nutzen würde.

„Wir haben in vielen Gesprächen herausgefunden, dass unsere Kunden immer mehr den Wunsch nach dem „Ursprünglichen“ äußern. Alte, längst in Vergessenheit geratene Zutaten, traditionelle Verfahren der Teigzubereitung, all das gibt es heute immer weniger“, so Volker Bredow, Inhaber der Rintelner Bäckerei Bredow.

Hildegard von Bingen (1098 – 1179) war eine Ordensfrau, Heilkundlerin und Mystikerin von visionärer Kraft und ein wahres Multitalent ihrer Zeit. Sie erkannte früh den Zusammenhang zwischen gesunder Ernährung und einer Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens. Unter ihrem Namen führt die Traditionsbäckerei neuerdings ein Brot im Programm, welches sich durch den Einsatz von ursprünglichen Getreidesorten wie dem vom Weizen abstammenden Einkorn und dem Emmer (übrigens zwei der ältesten kultivierten Getreidearten) sowie dem von der Ordensfrau besonders geschätzten Dinkel von den Brot-Klassikern abhebt. Kräuter und Gewürze, sowie der Einsatz von Buchweizen und Honig verleihen dem Brot eine einzigartige Geschmacksnote. Das Rezept stammt vom Hildegard-Forum der Kreuzschwestern auf dem Rochusberg in Bingen am Rhein. Diese Einrichtung hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Lehren der Hildegard von Bingen zu vermitteln und nach außen zu tragen. Als Qualitätsbeweis hat das Forum dem Brot ein Gütesiegel verliehen.

Das Hildegard von Bingen Brot schmeckt pur und mit etwas Butter ganz köstlich.
Das Hildegard von Bingen Brot schmeckt pur und mit etwas Butter ganz köstlich.

Soviel graue Theorie – es wird Zeit für einen Praxistest. Rinteln-Aktuell.de probierte das Hildegard von Bingen Brot sowohl pur als auch mit Brotaufstrich. Äußerlich fest, mit einer feinen Kruste, lässt es sich sowohl mit der Brotschneidemaschine als auch mit einem Brotmesser sehr gut schneiden. Selbst dünne Scheiben bröseln nicht, vielmehr ist das Brot sehr flexibel und bricht auch nicht so leicht auseinander. Egal ob gebuttert oder mit einem Hauch Kräuterquark, das nussig-aromatische Brot zergeht mit seiner lockeren Textur angenehm leicht auf der Zunge. Wer es weniger herb mag, gönnt sich einfach einen Klecks Marmelade aufs Brot.

Fazit: Das Hildegard von Bingen Brot ist eine willkommene Abwechslung im Brot-Alltag. Es ist einfach lecker, egal ob pur oder mit Extras und damit eine klare Empfehlung wert!

Bäckerei Bredow
Danziger Str. 15
31737 Rinteln

Tel. 05751 – 14491
Fax. 05751 – 919193

E-Mail: bredow-rinteln@t-online.de
Internet: www.bredow-rinteln.de

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