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Dauerthema Vermüllung: Künftig weniger Sammelcontainer in Rinteln?

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(Rinteln) Illegale Müllentsorgung an Sammelcontainern für Glas und Kleidung sind ein Dauerthema, nicht nur in den sozialen Medien. Regelmäßig laden Unbekannte Unrat, Möbel, Elektrogeräte und anderen Abfall verbotenerweise dort im Stadtgebiet ab, wo eigentlich Wertstoffe gesammelt werden. So war es dieses Mal Anthony Robert Lee (CDU), der im Rat nachfragte, ob man nicht aus den Verträgen mit den Firmen aussteigen könne, wenn diese ihren Reinigungspflichten rund um die Container nicht nachkämen. Weiterhin regte er an, das Ordnungsamt zu Kontrollen auszusenden, um beispielsweise dem illegalen Abladen von Altreifen in der Feldmark einen Riegel vorzuschieben.

Die Altkleider- und Altglascontainer-Sammelplätze werden regelmäßig als illegale Müllhalde missbraucht. Das ärgert Bürger und Politik gleichermaßen. (Archivfoto)

Daraufhin erklärte Bürgermeister Thomas Priemer, man habe kein wirksames Mittel zur Hand, die Müllentsorgung in der Landschaft einzudämmen. Zwar würden die Vertragspartner ein Mal pro Woche ihrer Reinigungspflicht nachkommen, doch innerhalb kurzer Zeit sei alles wieder vermüllt. Das sei ein gesellschaftliches Problem, das es schon immer gegeben habe, so Priemer. Allerdings sei man inzwischen sensibler für die Problematik geworden. Doch werde man sich Gedanken dazu machen, die Standorte in der Innenstadt oder den Ortsteilen zu verändern oder möglicherweise zu reduzieren, gab der Bürgermeister bekannt. Auch Carsten Ruhnau (SPD) merkte an, das Thema müsse weiter in der Öffentlichkeit diskutiert werden, auch wenn es möglicherweise keine Lösung für das Problem gebe. Eine am Vorabend der Ratssitzung durch ihn eingereichte Auflistung mit Anfragen, unter anderem zu diesem Thema, sicherte Priemer zu, im Ratsinfosystem zu beantworten und auch öffentlich zugänglich zu machen.

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