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Erweiterung der DLRG-Gruppenräume im Freibad Rinteln

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Die DLRG ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Mit ihren weltweit rund 1,8 Millionen Mitgliedern und Förderern ist sie laut eigener Internetseite die größte Wasserrettungsorganisation der Welt. Ihre Aufgaben: Menschen vor dem Ertrinken zu bewahren, Schwimmausbildung, Aufklärung über Wassergefahren und vieles mehr. Da liegt es nahe, die (D)eutsche (L)ebens (R)ettungs (G)esellschaft dort einzusetzen, wo Menschen und Wasser zusammentreffen. Dies ist in Rinteln unter anderem am Freibad in Wesernähe der Fall. Dort nutzt die rund 360 Mitglieder starke Truppe Räume in den Gebäuden des Bades.

Die Raumsituation ist aber alles andere als befriedigend. Es ist wenig Platz vorhanden, der Gruppenraum verfügt über keinerlei Heizungsanschluss und wird bei Bedarf lediglich über eine Elektroheizung erwärmt. Einsatzfahrzeuge wie der Mercedes Vito Transporter und die beiden Rettungsboote sind außerhalb untergebracht, erklärt der 2. Vorsitzende Henning Wessel. Dass Fahrzeuge und Anhänger unter freiem Himmel abgestellt und der Witterung ausgesetzt sind, wirkt sich darüber hinaus nicht gerade materialerhaltend aus.

Henning Wessel (links) und Marius Spohr von der DLRG Ortsgruppe Rinteln zeigen die Pläne für den Umbau, der nach Ende der Freibadsaison beginnen soll.

Die gute Nachricht: Die Räume sollen umgebaut, modernisiert und durch einen Anbau erweitert werden, teilte Bäderbetriebe-Geschäftsführer Jürgen Peterson jetzt mit. Weiterhin wird die DLRG neben dem ehemaligen Schwimmeisterhaus neue, überdachte Stellplätze mit Garagen zur Unterbringung von Booten und Fahrzeugen bauen. Die Kosten für vier Fertiggaragen belaufen sich demnach auf rund 20.000 Euro plus Erdarbeiten, die die Ortsgruppe selbst aufbringen wird. Die gesamten Baumaßnahmen werden gemeinsam von DLRG und den Bäderbetrieben umgesetzt, anteilig finanziert und mit viel Eigenleistung der Mitglieder umgesetzt. Den bisherigen Gruppenraum nutzen die Bäderbetriebe nach dem Umbau weiter. Der neue Raum wird etwa 50 Quadratmeter groß. Eine Rampe von außen wird den Zugang zu Fahrzeugen und Räumen ermöglichen. Praktisch der gesamte Innenausbau entsteht in Eigenregie, so Wessel. Dazu kommt eine kleine Küchenzeile und ein kleines Büro, das eingerichtet werden soll. Die Freude bei Wessel und dem ersten Jugendvorsitzenden Marius Spohr ist groß. Beide loben die reibungslose Zusammenarbeit mit den Bäderbetrieben und blicken mit Vorfreude in die Zukunft.

Die Bauarbeiten sollen im September diesen Jahres nach Ende der Freibadsaison beginnen und mit Beginn der nächstjährigen Badesaison abgeschlossen sein, berichten beide. „Das Projekt sichert die weitere Unterstützung der Bäderbetriebe Rinteln durch die DLRG bei der Badeaufsicht in der Freibadsaison und schafft einen idealen Stützpunkt für die Aktivitäten im Schwimmsport“, so Peterson abschließend, „darüber hinaus wird die Einsatzbereitschaft der DLRG durch die zentrale Unterbringung – insbesondere auch der Rettungsgeräte – nahe der Weser verbessert.“

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