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„Klein, aber fein“: 18. Volksbank-Hallencup des SC Rinteln mit verkleinerter Aufstellung

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(Rinteln) Auch im kommenden Jahr wird der nun 18. Volksbank-Hallencup des SC Rinteln, wie in den vielen Jahren zuvor gewohnt, mit Unterstützung durch die Volksbank in Schaumburg und dem SC Rinteln in der ersten Januar-Woche veranstaltet. Wieder haben die Veranstalter Glück, dass an dem Wochenende die Winterferien enden und im Fußballkreis noch keine Hallenspiele angesetzt sind. Aus diesem Grund konnte auch wieder ein interessantes Teilnehmerfeld gefunden werden.

Allerdings sei es dieses Mal etwas schwieriger in Sachen Turniervorbereitung gelaufen, als in den 17 Jahren zuvor, so SC Rinteln Vereinsmanager Rolf Schmidt. Zum Einen habe es eine Unstimmigkeit bei einem anderen Verein in Sachen Hallenbelegung gegeben. Dieser habe wiederum den Landkreis eingeschaltet, wodurch weitere Zeit verstrichen sei und man erst später mit der Organisation habe anfangen können. Auf der anderen Seite schlägt der bereits seit mehreren Monaten gesperrte Seitentrakt der Kreissporthalle ins Kontor. Aufgrund eines Wasserschadens (wir berichteten) mussten zahlreiche Turngeräte in der Halle 2 untergebracht werden, so dass diese nur stark eingeschränkt zur Verfügung stünde. Daher, so Schmidt, habe man sich dazu entschlossen, den Volksbank-Hallencup im Jahr 2020 auf eine Halle mit sechs Turnieren zu verkleinern: „Klein, aber fein.“

Trotz später Einladung sei die Resonanz wieder sehr gut gewesen. Viele Turniere waren bereits nach wenigen Tagen ausgebucht, erklärt Schmidt: „Dieses Mal wird es keine Turniere für die A-Junioren, B-Junioren und C-Junioren geben. Auch aus mangels Masse wird in diesem Winter das Turnier der jüngsten, der G-Junioren, ausfallen und dafür ein weiteres D-Junioren Turnier stattfinden.“

Vordere Reihe, von links: Leon, Joel und Leo zeigen Pokale und eine Medaille des 18. Volksbank-Hallencuos. Hintere Reihe, von links: Rolf Schmidt (Vereinsmanager SC Rinteln), Michael Fritz (Volksbank in Schaumburg) und Gordon Seymour (Vereinsvorsitzender des SC Rinteln).

In den verschiedenen Altersklassen haben sich 48 Teams mit rund 500 Kindern und Jugendlichen aus vielen Vereinen für den Hallencup angemeldet. Der Samstag, 4. Januar, steht ganz im Zeichen der D-Junioren. Den Auftakt machen die DII-Junioren als zusätzliches Turnier, weil Anmeldungen für zwei Turniere vorlagen und es bei den G-Junioren nur zwei Mannschaften gab, die starten wollten. Um 13 Uhr folgt dann das geplante Turnier der DII-Junioren und gegen 16 Uhr spielen die DI-Junioren ihren Sieger aus.

Am Sonntagvormittag, 5. Januar, geht es mit dem Budenzauber gleich wieder voll weiter. Um 9 Uhr wird das Turnier mit den F-Junioren fortgesetzt. Das Ende ist für 12:30 Uhr vorgesehen. Von 12:45 Uhr bis um 15:45 Uhr kicken die E II – Junioren um den Turniersieg und im Anschluss daran ermitteln die E I-Junioren ihren Turniersieger. Der 18. Volksbank-Hallencup endet dann gegen 18:30 Uhr nach diesmal 2 Turniertagen.

Spielplan per QR-Code aufs Smartphone

Auch bei diesem Turnier setzt der SC Rinteln wieder auf einen Online- Turnierspielplan. Dazu Rolf Schmidt: „Die Turnierleitungen haben es einfacher und alle Teams und Zuschauer können die aktuellen Spielstände und Platzierungen direkt am Smartphone verfolgen. Für jedes Turnier wird vor Turnierbeginn ein QR-Code veröffentlicht. Damit können sich alle Trainer, Spieler und Besucher den Spielplan, aktuelle Ergebnisse und Tabellenstände direkt auf ihr Smartphone holen.“

Die Siegerehrungen bei den einzelnen Turnieren wird ein Vertreter der Volksbank in Schaumburg durchführen. Jeder Teilnehmer erhält ein Präsent und die Siegermannschaft zusätzlich noch einen Pokal.

Was bereits beim 1. Volksbank-Hallencup durchgeführt wurde und woran der SC Rinteln nun bereits viele Jahre festhält, ist das bewährte System mit den Jugendschiedsrichtern. Die Jugendspieler des SC Rinteln werden wieder als Schiedsrichter unter Führung eines Oberschiedsrichters und Turnierleitung eingesetzt. Damit sollen die Jugendlichen und Kinder gleichzeitig lernen, Verantwortung zu übernehmen. Dies ist für die soziale Entwicklung der Kinder und Jugendlichen sehr förderlich. „Leider – und das wiederhole ich jedes Jahr – gibt es immer wieder Eltern auf der Tribüne und auch Trainer, die die jungen Schiedsrichter verbal angehen, weil sie eine Situation anders gesehen haben“, erklärt Schmidt, „die Bundesliga lebt es vor und einige Eltern und Trainer werden sich wundern, wenn bald auch ihre Punktspiele ohne Schiedsrichter ausgetragen werden müssen, weil einfach nicht mehr viele Lust haben, als Schiedsrichter Spiele zu leiten. Aber wir werden wir diesen Weg fortsetzen und unsere Jugendspieler weiter diese Verantwortung übergeben.“

Die Veranstaltung erhält erst durch die Hilfe vieler Jugendspieler-Eltern ihr Gesicht. Sie werden fürs leibliche Wohl der Gäste und Kicker sorgen, sonst wäre das Turnier nicht möglich. Der Eintritt zu den einzelnen Turnieren ist frei.

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