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„Rinteln nach vorne bringen“

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(Rinteln) Der Stadtmarketingverein Pro Rinteln hat seine Mitglieder jetzt im Rahmen eines kleinen Neujahrsempfang über Neuigkeiten und Veränderungen innerhalb der Organisation informiert.

Nach einer Kurzvorstellung des Teams gab die neue Stadtmanagerin Ricarda Mohr, die seit 1.1.2020 im Amt ist, einen Ausblick auf einige der Neuausrichtungen im Tätigkeitsbereich des Vereins. Das Veranstaltungsmanagement wird künftig bei der Stadt liegen; die im Herbst stattfindende Galerie Innenstadt bleibt als einzelhandelsnahes Event in Händen von Pro Rinteln. Auch in Sachen Draisinengeschäft soll aufgerüstet werden, es wird eine neue Beschilderung und mehr Sitzbänke geben. Entlang der gesamten Draisinenstrecke gebe es nur einen einzigen Gastrobetrieb, dies sei sehr wenig. Zusammen mit dem Online-Lieferdienst Lieferando.de wird daher die Möglichkeit geschaffen, sich Verpflegung zu bestellen und an bestimmte Punkte entlang der Route liefern zu lassen. Ebenso soll die Draisinen-Homepage überarbeitet und auf den neuesten Stand gebracht werden.

Stadtmanagerin Ricarda Mohr stellte sich vor.

Ebenfalls neu ab 4. Februar sind die erweiterten Bürozeiten. Montags, Mittwochs und Donnerstags ist das Pro-Rinteln-Büro im Bürgerhaus am Marktplatz in der Zeit von 9 bis 15 Uhr erreichbar, Freitags von 9 bis 14 Uhr und Dienstags sogar von 9 bis 19 Uhr. Die Erreichbarkeiten des Draisinen-Büros sind Montags bis Freitags von 9 bis 14 Uhr.

Zwar wird sich Pro Rinteln künftig weiterhin um Themen und Aktionen wie den „Schaumburg 5er“, „Häppchen-Schnäppchen-Markt“ und Imageartikel kümmern. Die drei großen Schlagworte, um die sich die Arbeit des Stadtmarketingvereins künftig drehen werden, lauten „Innenstadtbelebung“, „Leerstandsmanagement“ und „Mitgliederakquise“. So sollen leer stehende Geschäftsräume erfasst und leichter der Kontakt zu möglichen, neuen Mietern hergestellt werden.

In vier Arbeitsgruppen sollen sich die jeweiligen Vertreter aus „Handel“, „Handwerk & Freiberufler“, „Gastronomie & Tourismus“ und „Freizeit & Jugend“ in regelmäßigen Abständen treffen und gemeinsam Ideen entwickeln, die dann durch Gruppensprecher auf Sitzungen des erweiterten Vorstands in der Führungsebene vorgestellt werden. Bis auf die monatlichen Treffen der Handelsgruppe sollen alle übrigen Gruppen einmal pro Quartal zusammenkommen.

Der Stadtmarketingverein hat sich für die Zukunft die Schwerpunkte „Leerstandsmanagement“, „Mitgliederakquise“ und „Innenstadtbelebung“ auf die Fahnen geschrieben.

Als erste, mögliche Ideen präsentierte die Stadtmanagerin ein Café mit der Möglichkeit, sich Gesellschaftsspiele auszuleihen und vor Ort zu spielen. Ebenso ein „Escaperoom“ oder ein „Coworking Space“. Bei letzterem handelt es sich um abgetrennte Büroräume für einen oder mehrere Personen, die inmitten einer größeren Räumlichkeit geschaffen werden. Statt von zuhause zu arbeiten, könnten sich Freiberufler oder Kleinunternehmer beispielsweise in Mini-Büros einmieten.

Man werde, zog Pro-Rinteln-Vorsitzender Thomas Rathkolb das Fazit bereits zu Beginn der Veranstaltung, „eine ganze Menge tun, Mitglieder unterstützen aber auch in die Pflicht nehmen“ und vor allem „Rinteln nach vorne bringen“. Bürgermeister Thomas Priemer erklärte auf Nachfrage am Rand der Veranstaltung, man werde zusammen mit dem Stadtmarketingverein Veranstaltungen auf ihre Sinnhaftigkeit und Weiterführung prüfen und dann über deren Fortbestand entscheiden. Für dieses Jahr bereits angesetzte Veranstaltungen sollen aber wie geplant stattfinden.

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