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Steinbergen: Ein paar Monate Zeit gewonnen

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Aufatmen in Steinbergen: Die Entscheidung über eine Auflösung des Schulstandortes Steinbergen ist vertagt worden. Es war Bürgermeister Thomas Priemer, der von einem Vor-Ort-Termin an der Schule am 16.11. mit Fraktionsvorsitzenden, Teilen des Ortsrates und weiteren Vertretern aus der Politik berichtete. Dabei sei auch beschlossen worden: Sofern bis zur jüngsten Ratssitzung am 30.11. eine Interessensbekundung zur Nutzung der Grundschule durch einen freien Träger vorliegen würde, könnte man sich vorstellen, den Standort nicht zu schließen.

Am 28.11. ging eine E-Mail vom stellvertretenden Vorsitzenden des Fördervereins der privaten Immanuel-Schule in Bückeburg, Peter Rohde, bei Bürgermeister Priemer ein. Darin hieß es, man habe sich mit dem Standort Steinbergen beschäftigt. Zuvor müssten allerdings weitere Fragen, unter anderem etwa eine Besichtigung der Schule von innen und Genehmigung durch die Landesschulbehörde, geklärt werden.

Bürgermeister Priemer hielt Wort: Er schlug nach Rücksprache mit Astrid Teigeler-Tegtmeier (SPD) und Heinrich Sasse (WGS) vor, die Entscheidung bis zum 31. März 2018 zu verschieben, da offensichtlich Interesse vorhanden sei.

Sascha Gomolzig, Ortsratsmitglied von Steinbergen und aktiv in der Kontaktaufnahme mit Rohde, zeigte sich in einem Telefongespräch am heutigen Freitag hoch erfreut über Priemers Entscheidung: „Chapeau!“

Auf den zweiten Vorschlag, die Entscheidung hinter den verschlossenen Türen des Verwaltungsausschusses herbeizuführen, mochte man sich dann aber doch nicht einigen. Veit Rauch (CDU), Dieter Horn (SPD) und Heinrich Sasse (WGS) hielten nichts von einer Klärung „im stillen Kämmerlein“, so einigte man sich abschließend (und einstimmig) auf den Beschlussvorschlag, dass eine Entscheidung über den Schulstandort Steinbergen nicht vor dem 31.3.2018 erfolgen solle.

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