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Kadosch wird 50

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Fünfzig, das ist ein halbes Hundert – eine symbolträchtige Zahl.

Wer kann schon 50-jähriges Ehejubiläum feiern; die sog. goldene Hochzeit? Hier wird deutlich, was für eine gewaltige Zeitstrecke 50 Jahre sind. Sie wird deswegen auch traditionell groß gefeiert. Wäre ich nicht geschieden, dann hätte ich diesen Tag auch schon hinter mir – Upps.

Ich denke zurück, als ich 50 wurde. Das ist schon lange her, dass ich nur noch Grundsätzliches zu diesem Tag ausführe, den Rest erzähle ich Euch lieber nicht, denn es war mein erster Geburtstag nach der Scheidung.

Kennt jemand noch den Zentner? Das waren und sind 50 Kilo oder hundert Pfund – also gerade das, was ein starker Mann tragen kann.

Die Kohlenmänner trugen uns in Zentnersäcken den Koks in den Keller.

Der Kartoffelgroßhändler liefert noch heute in 50-Kilo-Säcken (Zentner) frei Haus. Der Kartoffelausfahrer Reiner konnte sie bis zu seinem Tode lässig bewegen.

Der Scheich mit seinen 50 Frauen im Harem hatte 2 Monate keine Probleme mit der Auswahl. Er nahm lieber 50, als 61 für zwei Monate, denn diese runde Zahl versprach ihm Glück.

Und nun trifft es die Kolumne des Kadosch. Es ist dies also schon die fünfzigste Kolumne innerhalb eines Jahres, das in zwei Wochen um ist. Wie schnell doch die Zeit vergeht.

50-mal saß ich vor meinem PC, dachte mir ein Thema aus, schrieb es nieder, korrigierte es. Dann die Duden-Software darüber laufen lassen und die Rechtschreib- und Stilfragen korrigiert; schließlich an die Redaktion gesendet, die dann wiederum diese Kolumne ins Netz hier bei Rinteln-Aktuell.de einspielen mußte.

Immer waren und sind es die Menschen oder die Natur in meinen Geschichten, denn sie sind das Salz in der Kolumnensuppe.

Es freut mich immer sehr, wenn mich Menschen auf der Straße ansprechen und zu diesem oder anderem Thema ein paar Worte sagen wollen. Sie erzählen dann ihre eigenen Erfahrungen. Es sind Menschen von ca. 20 bis über 70. Doch nicht immer sind es zustimmende Worte, ich kassiere auch Kritik, nehme diese zum Anlass, etwas zu ändern, wenn es denn sinnvoll ist.

Nun benutze ich ja kein Smartphone, sondern den lieben, guten PC, dennoch werden wir hier demnächst das Format anpassen, damit man uns mit dem Smartphone besser lesen kann. Auch werde ich die wöchentliche Kolumne versuchen, zu verkürzen.

Wie sagte Goethe schon, wenn er allzu lange Briefe schrieb: Bitte entschuldigen Sie, dass dieser Brief so lang geworden ist, ich hatte keine Zeit für einen kürzeren.

Auch wird wohl der Kadosch, wenn alles gut geht, einen eigenen Reiter im Menü bekommen, sodass seine Kolumnen leichter anzusteuern sind. Mal sehen.

Heute Abend werde ich mir auf der Messe eine Portion Kartoffelpuffer mit viel Zucker zur Feier des Tages spendieren, aber keine 50!

Bis nächste Woche
Euer Kadosch

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