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Kleintransporter auf der A2 mit 128 Prozent Überladung gestoppt

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Am Montag fiel Beamten der Autobahnpolizei Bielefeld ein polnischer Sprinter auf der A2 in Richtung Hannover auf, der offensichtlich überladen war.

Auf einem leichten Steigungsstück reduzierte der Fahrer die Geschwindigkeit auf ca. 30 km/h. Der Streifenwagen sicherte diesen nun langsam fahrenden Iveco mit Blaulicht als mobile Gefahrenstelle ab.

Im Autobahnkreuz Bad Oeynhausen hielten sie das Fahrzeug an und überprüften es. Im Fahrzeug saß ein 24-jähriger Ukrainer. Auf der Ladefläche befanden sich 16 Treckerreifen samt dazugehörigen Felgen. Den Beamten händigte der Fahrer ein Ladedokument aus. Aus diesem ging hervor, dass die Ladung mit Fahrzeug so wortwörtlich plus/minus Null 3.000 kg wiegen würde.

Um das tatsächliche Gewicht zu ermitteln, fuhr die Streifenwagenbesatzung in langsamer Fahrt vor dem Iveco zur nächsten Waage. Dort wurde, nach Abzug der Toleranz, ein Gewicht von 7990 kg ermittelt. Bei erlaubten maximalen 3500 kg ergibt sich hier eine Gewichtsüberschreitung von 128 Prozent.

Die Polizisten leiteten den ukrainischen Staatsbürger nun zu einemnahegelegenen Sicherstellungsgelände der Polizei. Die Beamten der
Autobahnpolizeiwache Herford ordneten gegen ihn eine Sicherheitsleistung in Höhe von 500 Euro an, die er vor Ort bezahlte. Sie untersagten die Weiterfahrt. Der polnische Chef schickt mindestens zwei geeignete Fahrzeuge, die Teile der Ladung übernehmen. (po/Foto: Polizei)

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